Meine Borderline Beziehung (Part 3)

Nach der Borderline Beziehung

Phase 1: Jammertal

Nach dem Ende dieser Beziehung habe ich mich wie ausgekotzt gefühlt: leer und abgerockt. Angekommen im Jammertal: fühlte sich an wie körperlicher Entzug. Im Jammertal war ich eigentlich schon die letzten Monate unserer Beziehung und nach dem Ende erreichte ich noch mal einen Höhepunkt: Schlafstörungen, Magenprobleme, Gedankenkarussel deluxe, 50 Kippen pro Tag rauchen, Konzentrationsstörungen etc.
Nachdem ich das Ende akzeptiert habe und keinen Kontakt mehr hatte, wirkte alles immer merkwürdiger und fernab der Normalität. Können sich 2 gesunde Menschen wirklich so bizarr verstricken?! Ich war so dermaßen verwirrt und wollte Erklärungen haben für alles. Daher bin ich zu einer Therapeutin gegangen. Ergebnis: meine Psyche wirkt solide und der Gegenpart in dieser „Beziehung“ wirkt auffällig. Das Kind hatte jetzt auch einen vermeintlichen Namen: Borderline. Also ein Borderline Forum aufgesucht und meine Geschichte im Angehörigen Bereich gepostet und plötzlich fühlte ich mich verstanden. So viele Parallelen bei all den Geschichten… kann irgendwie kein Zufall sein.

Phase 2: Wutland

Nach dem Jammertal kam das Wutland und ich bin ein großer Fan davon! Ich habe meine Wut kanalisiert: aufgehört zu rauchen und Sport gemacht im Berserker-Modus. Man erreicht das Wutland aber nur durch konsequenten Nichtkontakt zum Ex Partner. Wichtigste Regel von Welt nach Missbrauchsbeziehungen!

Missbrauchsbeziehungen sind keine Liebesbeziehungen. Ich war immer getrieben von dieser Hoffnung, dass alles irgendwann wieder so wird wie am Anfang. Dass es mit mir wirklich so besonders und einzigartig ist. So wie sie es mir in den Idealisierungsphasen gesagt hat. Ich habe mich an dem Punkt aber selber verarscht, weil ich mich zwingen wollte, nur das positive zu sehen. Ich wollte mit aller Gewalt gegen meine Intuition gehen. Weil es zu toll gewesen wäre, all die negativen Seiten und Widersprüche zu ignorieren. Für mich war es ein Segen zu erkennen, dass eben nichts besonders war zwischen uns. All das Gelaber war Gelaber und hielt nie mit ihren Taten stand. All meine Erklärungen und Appelle an ihre Vernunft waren vergebens. Da hätte ich auch Mario Barth bitten können, mal witzig zu sein.

Jetzt stellen sich viele bestimmt die Standard Frage: Was war dein Anteil?
Ganz ehrlich, mein Anteil an dieser bitteren Entwicklung in unserer Beziehung war in meinen Augen meine Empathie, meine Offenheit und mein Verantwortungsgefühl. Ich stand zu meinen Gefühlen und habe diese konkret geäußert. Sie hat nie ihren Teil gesehen und nie Verantwortung übernommen. Ihre Welt war stets furchtbar einfach: alles ist deine Schuld! Ich habe mich zuweilen dämlich verhalten und Fehler gemacht. Aber ich habe mich für alles entschuldigt und sie nicht weiter verletzt, als ich ihre wunden Punkte kannte. Sie hat sich nur entschuldigt, wenn sie Angst hatte, dass ich sonst gehe. Ernst gemeint war genau keine. In meinen wunden Punkten hat sie fleißig weiter rumgerührt, auch nachdem sie wusste, welche das sind. Ich habe meine Bedürfnisse zur Sprache gebracht; ihre musste ich erraten, weil sie der Meinung ist, dass man als perfektes Paar nichts besprechen muss, sondern alles voneinander instinktiv weiß. Im Nachhinein wirkt es, als sei dieses zwischenmenschliche Miteinander für sie wie Integralrechnung für Erstklässler: leider zu hoch!

Und ich werde nicht außer acht lassen, dass ich leider in etwas übles rein geraten bin. Mir wurde was angepriesen als Seelenverwandtschaft und großer Liebe. Auch wenn ich skeptisch war, konnte ich der Versuchung nicht widerstehen, weil das zu lecker klang. Mir war nicht klar, dass ich nur einen komischen Spiegel kriege und dahinter nichts zu holen ist.

Im Wutland kam ich wieder zu mir und wurde peu à peu wieder zu dem Menschen, der ich vor der verstörenden Erfahrung war. Plötzlich änderte sich mein Mindset von „Was habe ich bloß falsch gemacht und wie kann ich es wieder reparieren?!“ zu „In was für einen Dreck bin ich da nur rein geraten und warum war ich nur so blind?!“

Phase 3: Inner Peace

Ich bleibe nicht stehen im Wutland, sondern arbeite meine Dinge aus und akzeptiere die als Teil von mir: meine wunden Punkte und dies das. Mein Endziel ist es, damit zu leben, dass ich in eine Missbrauchsbeziehung rein gerutscht bin und stolz drauf sein, dass ich aus dieser gestärkt hervor gehe. Nach so einer Erfahrung ist man zwar misstrauischer als zuvor, aber kann Faker von echten Menschen besser unterscheiden.

All die Beschäftigung mit mir selbst, habe ich gemacht, weil meine Persönlichkeit während der Beziehung konsequent abgeklopft wurde auf Schwachstellen und nach dem Ende alles offen lag. War ein guter Zeitpunkt, um sich selbst mal „Hallo“ zu sagen auf einer tieferen Ebene. Aber meine Erkenntnis ist, dass jeder normale Mensch wunde Punkte hat und verletzlich ist. Nur ein gesünderer Counter Part, bohrt nicht absichtlich in den Wunden rum, nachdem man diese verbalisiert hat. Bedürfnisse und Ängste hat jeder. So lange alles im Rahmen bleibt und man ehrlich zu sich stehen kann, ist alles cool. Wogegen ich mich vehement wehre, ist dieses Victim Blaming nach Missbrauchsbeziehungen. Glaubt man der weit verbreiteten Meinung, war ich in einer Missbrauchsbeziehung, weil ich zu empathisch bin. Empathie beim richtigen Partner ist aber Gold wert und Täter bleibt Täter in einer Missbrauchsbeziehung. Die Schuld dem gesunden Part zu geben, irritiert mich immer mehr. Verstehe ich nicht das Prinzip und ich finde, dass da Ursache und Wirkung verwechselt wird. Regnet es etwa, weil der Boden nass ist oder ist der Boden nass, weil es regnet?!
Durch die Missbrauchsbeziehung (Ursache) liegen meine wunden Punkte offen (Wirkung) und die kann ich anschauen und akzeptieren als Teil von mir. Aber ich war nicht in einer Missbrauchsbeziehung wegen meiner wunden Punkte.

Was ungemein weiter hilft, ist den Gegenpart nicht mehr zu verteufeln. Klar, ich wurde mies behandelt und ich kann den emotionalen Missbrauch auch nicht gut heißen. Aber leider war sie als Gestörte wohl gezwungen so zu handeln. Es ist doch so, dass sie mich am Anfang vergöttern musste. Sonst wäre ich nicht abhängig geworden und wäre früher oder später einfach gegangen. Sie musste auch meine Persönlichkeit spiegeln, weil sie keine hat und ich sonst nicht das Gefühl gehabt hätte, dass ich meine Traumfrau gefunden habe. Auch musste sie mich am Ende brutal abwerten, damit sie gehen kann. Sie musste mir einfach die Schuld an allem geben und sich einreden, dass meine Schwächen nicht akzeptabel sind. Ansonsten müsste sie sich der Realität stellen und ich glaube, ihre seelischen Wunden sind zu schmerzhaft, um hinzuschauen. Daher muss sie immer alle Schuld im Außen zu suchen. Sie ist ein Opfer ihrer frühesten Intimbeziehung und wurde so zur Täterin. Sie trägt keine Schuld daran und ich glaube auch nicht, dass sie bewusst verletzend ist.

Im Grunde waren wir beide Darsteller in einem Theaterstück mit festen Regeln. Viel kann man ihr also eigentlich gar nicht vorwerfen. Sie muss das ewig gleiche Spiel spielen und wird Menschen nie wirklich begegnen, sondern immer nur vergöttern oder verteufeln können. Das ist verdammt traurig, finde ich. So kann ich auch den Gedanken loslassen, dass ich irgendwie versagt habe. Mir ging es schlecht in der Beziehung und das sollte Grund genug sein, um in Zukunft früher die Reißleine zu ziehen. Das war mein Issue und ich weiß jetzt, dass ich mich immer auf meine Gefühle und meinen Instinkt verlassen kann…Lesson learned!

In Zukunft will ich lieber was echtes mit leicht rauer Oberfläche statt blank poliertem Spiegel ohne Unterbau!

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8 Gedanken zu “Meine Borderline Beziehung (Part 3)

  1. Ich bin gerade über deine Seite gestolpert und bin sehr dankbar dafür! Ich kann mich in vielem, was du schreibst, sehr gut wiederfinden. Das gibt enorm viel Kraft, weil meine Mitmenschen mein Problem mit einer emotional missbräuchlichen Freundin (obwohl lange nicht so „schlimm“, wie vieles, was hier beschrieben wird) nicht verstehen, nicht sehen – ja sogar mir vorwerfen, ich sei einfach nur zu empfindlich. Wenn ich Texte wie deine lese, weiß ich wieder, dass ich auf meine Gefühle und Instinkte vertrauen kann, wie du so schön schreibst. Danke dafür.

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    • Hey Karla,
      danke für deinen Kommentar! Freut mich zu hören, dass du Parallelen zu deiner Geschichte gefunden hast und du dich in vielem wiederfindest. Wenn dich der Umgang mit deiner Freundin stresst und dir nicht gut tut, dann stresst dich der Umgang und tut dir nicht gut. PUNKT. Mehr braucht man dann nicht wissen, wenn man mich fragt. Mein Tipp: Vertrau dir selber und deiner Wahrnehmung!

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      • Robby Royal,
        ich denke, dass der Budenzauber auf den man Reinfallen kann nicht unbedingt etwas mit persönlchen Schwächen zu tun hat…Jede Schwäche ist auch wieder eine Stärke, wenn man denn so will…jemand der sehr selbstbewusst ist, neigt viellecht eher dazu sich zu überschätzen, aber wird wohl auch viel erleben und sich nicht durch Gegenwind verbiegen lassen, wohingegen jemand der sehr schüchtern ist, wahrscheinlich wirklichen Gefahren gut aus dem Weg gehen wird, jedoch nicht so viel erleben und sich leichter beeindrucken lassen wird. ich gebe Dir also Recht damit, dass viele Äußerungen von Psychologen und Personen von einer sogenannten Co-Abhängigkeit von Angehörigen von Personen denen man eine BL-Störung zuschreiben könnte, etwas konstruiert erscheinen, zumal der Begriff der Co-Abhängigkeit aus dem Bereich des Alkoholismus stammt und ich finde nicht analog auf ein Liebesverhältnis zu einer Person angewendet werden kann, der man eine psychische Störung nachsagen könnte…insofern hast Du Recht damit, dass Du nicht Schuld bist an ihrem Verhalten und auch nicht an Deinem Verhalten…viele Verhaltensweisen werden erst durch den kranken Betroffenen auf den Partner übertragen…wer denkt schon daran, wenn er sich verliebt, dass man nur eine Maske eines Menschen vor sich hat…? Das möchte man auch gar nicht sehen…man möchte glauben, weil man liebt…

        allerdings gibt es Warnsignale, die einen stutzig machen sollten und über die man nicht hinweg sehen darf bzw, nicht leichtfertig damit umgehen sollte…ich meine damit das familiäre Umfeld von ihm/ihr…wer sind ihre Eltern…ist sie/er bei den Eltern aufgewachsen…wer sind die Großeltern…gab es alkoholismus im elterlichen Umfeld…wer sind ihre freunde…wenn man infos hat, dass da etwas nicht ganz normal ist UND er/sie ist dazu auch noch komisch drauf ist, dann sollte man den dingen nachgehen,,,wer waren die Exfreunde, wie redet sie/er über ex-partner…dann ergibt sich schnell ein ganzes Bild einer Person…man darf nicht vergessen, jemand der vermeintlich gesund ist, würde gar keine Probleme haben einem sein Umfeld zu zeigen,,,und das yollte selbstverständlich sein, wenn von Liebe die Rede ist, nach ein paar Monaten…vielleicht 3 Monaten…ist das nicht der Fall und es gibt noch so seltsame, nicht rational nachvollziehbare Verhaltensweisen, dass er/sie Schwierigkeiten hat Emotionen zu regulieren (z.B. Angst wegen angeblicher Nachstellungen, Beleidigungen etc.) dann sollten die Alarmglocken klingeln…Spätestens dann muss der Kopf wieder eingeschaltet werden, sonst geht man baden…

        ich habe drei solche Beziehungen hinter mir…alle ganz unterschiedliche Personen, alle ganz unterschiedliche Geschichten, die in Abständen von zehn Jahren abgelaufen sind…aber bei allen dreien waren die Rahmenbedingungen der Betroffenen gleich, wie ich mir im Nachhinein eingestehen muss…Mutter kam nicht mit Kind klar, das Kind wurde (z.B.an die Großeltern) abgegeben, Vater war ein „Weichei“ und es gab eine narzistische Figur im Hintergrund, die alles lenkte und der sich alle unterordnen musste…in allen drei Fällen, spielte auch emotionaler und/oder sexueller Missbrauch eine Rolle…die primären Bezugspersonen hatten versagt und das Kind, meine/Deine Freundin war und ist nur das Produkt ihrer Eltern, erstens genetisch und zweitens auf Beziehungsebene, so wie auch Du oder ich nur ein Produkt unserer Eltern sind…von daher stimmen manche Aussagen von Papa und Mama, wenn sie sagen, schau dir erstmal die Eltern von ihm/ihr an…und die Aussage, zeig mir Deine Freunde und ich sage Dir wer Du bist, ist auch nicht ganz falsch…wenn denn in diesem Zusammenhang sehr extremes Verhalten auffällig wird mit Schuldzuweisungen, starken emotionalen Achterbahfahrten, schlechte Nähe/Distanzregulation, dann sollte man sich Rat holen, bei seinem hoffentich normalen Umfeld oder professionelle Hilfe…

        Personen, denen man eine Borderline-Störung zuschreiben könnte, sind keine Teufel, sie sind krank…einige wissen das und holen sich Hilfe andere lassen sich treiben in ihrer Krankheit, wie sogenannte Normalos auch…es gibt ja immer wieder Berichte im Fersehen über Missbrauch in der Kindheit, wobei ich damit nicht nur sexuellen Missbrauch meine…Missbrauch und Gewalt haben viele Formen, aber wer hat schon einmal daran gedacht, was aus den Kindern wird, die beispielsweise durch Priester in Kindergärten vergewaltigt wurden…nun, einige werden vielleicht eine Störung ausbilden, die man eine emotional instabile Persönlichkeit nennt…und der Scham über das erlittene Unrecht zu sprechen, läßt die Personen verstummen, nimmt Ihnen den Atem und dann werden manche, nicht alle auch zu Tätern…sie vergessen dann, auch wenn ihnen Unrecht getan wurde, dass sie sich nicht im sozialnormfreien Raum aufhalten…und geben ihren Selbsthass an ihre Angehörigen weiter…weil sie krank sind…nur das sieht man nicht…weil man diesen verwundeten Seelen auf den ersten Blick nicht ansieht, was sie erlitten haben…wenn jemand sich ein Bein bricht ist das leichter zu erkennen…man muss die Sensibilität erst dafür lernen…und man muss auch lernen selbst die Personen vollumfänglich wahrzunehmen und dazu gehören nunmal alle Facetten…

        beastyboy

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  2. Das kenn ich nur zu gut. Ich freuhe mich sehr für dich, das du das alles so gut überwunden hast! Bei mir verlief das Leider alles ein bisschen anders… Ich habe nämlich jetzt selbst Borderline. Ich möchte den Verlauf ungern nochmal in die Kommentare dieses Beitrags schreiben, aber wenn es dich interessiert, findest du meine Geschichte hier nochmal ausführlich. (https://psychischehilfe.wordpress.com/2017/01/01/emotionaler-missbrauch-in-der-familie-meine-erfahrungen-und-tipps/)

    Schöner Beitrag übrigens nochmal, falls man das nicht rausgehört hat 🙂

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  3. Hm. Also ich selbst bin (therapierte) Borderlinerin und dachte, der Partner in meiner letzten Beziehung hätte eine narzisstische Persönlichkeitsstörung aber wenn ich das so lese.. Ich war auch mal sehr impulsiv und muss stetig mit mir im Dialog sein aber war immer auf der Suche nach Lösungen und scheine doch nicht so fragmentiert zu sein wie deine Ex, hatte auch schon mal solche „unbewussten“ Exemplare kennen gelernt.. Zur Zeit befinde ich mich selbst im Zustand absoluter kognitiver Dissonanz, möchte verstehen was in dieser Beziehung passiert ist und werde nochmal überdenken, ob es sich nicht doch um Borderline gehandelt hat oder eine Komorbidität.. Wie du sagtest letzten Endes egal denn was nicht gut tut, tut eben nicht gut und man sollte nicht daran festhalten aber es ist doch interessant und beruhigend es zu verstehen, ebenso für die Selbsterkenntnis. Deine Beschreibung ist an sich gut nur finde ich es nicht schön, dass du solch ein Verhalten mit allen „Borderlinern“ über einen Kamm gescheert hast und damit ein Stigma antreibst, dass auch diejenigen trifft die hart an sich arbeiten und durchaus beziehungsfähig sind. Wünsche dir alles Gute!

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    • Hallo Mimi,
      danke für deinen Kommenar!
      Ich kann verstehen, dass es für dich und andere Betroffe sehr unschön klingt, wie ich das ausdrücke. Ich habe auf der Seite „About me“ versucht, meine Herangehensweise und meine Wortwahl zu beschreiben.

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  4. Hallo Robby und danke für den Hinweis 🙂 Was du dort geschrieben hast kann ich nur unterschreiben…! Es ist genau das was mich in der letzten Beziehung so hat verzweifeln lassen. Es hat mir den Atem verschlagen, dass jemand so überheblich wie unlogisch sein kann, nichts reflektiert und jede Form sozialer Werte und Normen komplett über den Haufen wirft. Dabei war er so überzeugend, dass ich lange an mir selbst zweifelte, er stellte meine ganze Welt auf den Kopf. Das zu erleben hat mich fassungslos gemacht, nachdem ich so lange und hart an mir selbst arbeite war es unbegreiflich zu sehen, wie andere es vorziehen über (seelische) Leichen zu gehen. Das war wie ein Monsun mentaler Ohrfeigen.. Aber die Erfahrung macht auch meinen Blick wieder schärfer, realistischer und lässt mich realisieren, dass lang nicht jeder nach den „Regeln“ spielt die für eine von Vertrauen und Nähe geprägten Beziehung notwendig sind und das für so manche auch gar nicht von Interesse ist.
    Auch was du zum Thema Umgang mit einem Narzissten schreibst kann ich unterstreichen – So ein Umgang kommt einem Krieg gleich, den man nicht gewinnen kann, mal abgesehen davon dass es ein ungleicher ist. Man kann diese Taktiken und Strategien die ein Narzisst auffährt nicht mit Wahrheit und Fakten aushebeln, geschweige denn durch Liebe, Geduld und Verständniss heilen. Reinhard Haller hat es mal sehr treffend ausgedrückt: „Wenn es sich tatsächlich um einen solchen Menschen handelt – Ergreifen sie die Flucht!“

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