Interessanter Beitrag zum Thema Selbstvertrauen

Hier ein schöner Beitrag (auf englisch) aus dem lesenswerten Blog „Barking up the wrong tree“:

http://www.bakadesuyo.com/2016/04/how-to-be-more-confident-2/

Es geht im wesentlich darum, dass der allgemeine Fokus aufs Steigern des Selbstvertrauen nicht hilfreich ist und auch nicht den gewünschten Effekt hat. Der Text ist ein Plädoyer für Self-compassion (zu deutsch in etwa Selbstmitgefühl; wer ein passendes deutsches Wort weiß, möge es mir bitte verraten).
Damit man auf lange Sicht zufriedener mit sich selbst wird, ist es demnach hilfreich, sich selbst wie einen guten Freund zu behandeln. Wenn man sich hingegen darauf fokussiert, sein Selbstvertrauen zu steigern, ist dies eigentlich unmöglich. Das einzige was man auf lange Sicht vielleicht erreicht ist: Narzissmus. Und das ist wirklich alles andere als erstrebenswert.

Fazit: Für ein besseres Selbstbild ist es besser, sich zu sagen: „Ich bin ich und das ist okay!“ anstatt „Ich bin der geilste Mensch des Planeten.“

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5 Gedanken zu “Interessanter Beitrag zum Thema Selbstvertrauen

  1. Hey ich glaube der letzte Satz bringt es auf den Punkt, jeder will besonders sein. Selbstvertrauen ist schön und gut dochan muss auch Empathie entwickeln und das geht nicht wenn jeder nur denkt er ist der geilste.

    Es sollte ein gesundes Mittelmaß herschen bei vielen dingen, dann dürfte so etwas auch kein Problem sein wie Narzissmus. Ich denke mir nur viele Leute schützen sich einfach nur in ihrem Narzissmus um sich selbst besser zu fühlen, auch wenn sie es im nach hinein beräuen.

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  2. Ich habe in den letzten Tagen viel über dieses Thema gelesen und kann nicht einschätzen ob ich wirkliches Missbrauchsopfer oder lediglich mit einem „Gestörten“ lebe. Wir sind seit 23 Jahren verheiratet und quer durch unsere Beziehung hat mich mein Mann belogen und betrogen. Wenn ich ihn auf seine, nein keine Affären, reine „One Night“ Geschichten, Prostituierte; Kundinnen usw…. – ansprach, hat er es zutiefst bereut und die ganze „Sache“ ins Lächerliche gezogen. Im Prinzip hat er mich als psychisch gestörte hingestellt, oder hat gemeint (nach einer Liebesnacht mit einer 70-jährigen) dass er neugierig war, wie das ist, aber auch seine Besuche in Tantra Massagesalon waren ja lediglich Massagen. Er verkauft mich regelmäßig für dumm, würde dies aber nie in der Öffentlichkeit machen, ganz im Gegenteil, dort hebt er mich in den 7. Himmel – wie an meinem 50. Geburtstag – „er ist doch mit der besten Frau der Welt verheiratet und er möchte doch keine Andere haben, aber dennoch geht er regelmäßig fremd. Unser Sexualleben ist am Ende, da er ja keine Lust vespürt mit mir zu schlafen und seine Praktiken, werden auch immer merkwürdiger (wobei wir noch vor wenigen Jahren aufregenden Sex hatten). Mein Mann konnte vor unserer Hochzeit sein Alkohol- und einige Zeit davor auch Drogenproblem, verheimlichen. Kurz nach unserer Hochzeit und Umzug in sein Heimatland ging es dann richtig los. Wir haben ein Jahr dort gelebt und er blieb an „starken Tagen“ einfach einmal für 2 od. 3 Nächte weg. Ich, in einem fremden Land mit keinen Freunden, einsam und keine Ahnung ob er noch lebt oder nicht. Psychischer Wahnsinn!!! Meine Schwiegermutter hat ihn dann sehr lapidar gesagt, dass er das nicht machen soll, weil das schmerzt – dann wurde wieder zur Tagesordnung übergegangen und sein Ververhalten unter den Teppich gekehrt. Unser größtes Glück war die Geburt unserer Kinder und diese sind bis heute sein ganzer Stolz. Wenn er nicht an vorderster Front steht, dann benutzt er seine Kinder um ganz nach Vorne zu gelangen. Ehrlich gesagt, die Kids sind uns auch gut gelungen und sehr anständig, normal und brav – aber nur durch meine Erziehung. Es ist ihm jedes Mittel recht, dass er im Mittelpunkt stehen kann, dass er bewundert wird und Anerkennung findet. Fehlverhalten von Menschen, die ihn nichts „einbringen“ duldet er nicht und er wertet diese zutiefst ab.
    Nun zurück, damit wir nicht durcheinander geraten…
    Nach unserer Hochzeit und er der Zeit in seinem Heimatland sind wir wieder in „mein“ Zuhause zurückgekehrt. Dies war meine Entscheidung, hoch schwanger und ich wusste, (in seiner Familie sind psychische Störungen bekannt), dort werde ich nie Akzeptanz bekommen. Damals war alles noch einfacher… Ja dann hat er wieder seinen Job angenommen und dadurch waren wir mal so 3 Monate vorerst getrennt. Sein Urlaub begann, als unsere Kinder das Licht der Welt erblickten, da bekam schon mal die Hebamme den größeren Blumenstrauß (hat sie wahrscheinlich verdient) und danch ging er mal feiern. Ich war dann vorerst mal mit Kindern eingedeckt und hatte keine Zeit um große Überlegungen anzustellen. Er hat jedes Fest gefeiert und sich nebenbei in der Nachbarschaft, charmant und als bester Vater aller Zeiten dargestellt. Beispiel: nach meiner KInderzeit ging ich wieder meinem Beruf nach und hatte ausnahmsweise Spätdienst – die Kinder inzwischen 2,5 Jahre – er sollte die KInder betreuen und hat sich dabei maßlos betrunken und ist dann einfach eingeschlafen. Die Nachbarin hat um 21 Uhr ein Kind im Garten weinen gehört, hat es wieder zu Bett gebracht und auf unserer Terrasse auf meine Rückkehr gewartet. Als ich heimkam meinte Sie, mein Mann sei überfordert und es wäre besser, wenn ich doch meinen Job fallen lasse. Kein Kommentar dass er etwas falsch gemacht hat. Die Fehler habe immer nur ICH gemacht. Er hat nicht einen Wahnsinns Job verloren, sondern viele, aufgrund seinen Alkoholkonsums in einer Führungsposition, aufgrund von sexuellen Ausschreitungen und in späterer Folge auch Drogen.
    Tja jede normale Frau wäre weg gewesen, er hat es immer verstanden, nach seinen Fehlverhalten, mich in den 7.Himmel zu heben, hat sich entschuldigt, geheult und so viel Verständnis für mich entgegengebracht, sodass ich wieder geblieben bin.
    Die Kinder in der Zwischenzeit 7 Jahre, dann begann richtiger Terror. Er hat wieder mal seinen Job verloren und hat mich benutzt um sich besser zu fühlen und meine Hilfe benötigt. Wieder einmal hat er es geschafft einen „Bombenjob“ an Land zu ziehen (eigentlich nur durch mich, so sehe ich das jetzt). Wir reisten nach Frankreich zum Bewerbungsgespräch, dort angekommen stand ein rießen Strauß roter Rosen (an die 100 etwa), so hat er sich für meine Hilfe bedankt und wir verbrachten wundervolle Tage dort, hatten super tollen Sex und er hat mich auf Händen getragen. Job bekommen, angenommen und ein paar Tage später war ich wieder alleine, mit einer Baustelle zu Hause (Renovierung), da möchte ich gar nicht näher darauf eingehen, was da alles passiert ist. Er hat sich in seinem Job pudelwohl gefühlt, sein Personal hat ihn jeden Wunsch von den Augen abgelesen und einige Zeit später hat er auch so ein Monatsgehalt in einem „Puff“ veräppelt und mir erzählt das er gar nichts gemacht hat und nur die Zeche der Anderen bezahlt hat. Irgendwann hat er dann eine Frau getroffen, die keinen Job, eine erbärmliche Wohnung hatte, mit der er seine abartigen Sexpraktiken ausüben konnte und die hat ihn dann richtig in die Falle gelockt. Dann begann der Telefonterror, dass er die Scheidung möchte und dass ich ihn doch seine Hälfte des Hauses ausbezahlen soll (das damals noch gar nicht fertig war). Erst habe ich ihn beruhigt (ich hatte Existenzängste, einen 25 Stunden Job, 2 Kinder), bis der Telefonterror auch in meiner Arbeit begann und ich hatte immer das Gefühl, dass hier etwas anderes als Alkohol im Spiel ist. Mein Chef hat mir dann kurzfristig in der Hauptsaison Urlaub gegeben, damit ich mein „Problem“ in den Griff bekomme. Ja, dann habe ich kurzerhand einen Flug nach Frankreich gebucht – mit den Kindern – da er mir ja vorgehalten hat, dass ich ihn die Kinder entziehe (ja so gehts, er hat Arbeit im Ausland und ich entziehe ihn die Kinder). Auf Anraten einer Anwältin habe ich mich dann entschlossen die Kinder nach Frankreich zu bringen. Was ich da sah entsetzt mich noch heute, warum bin ich nicht damals schon gegangen? Drogen, Alkohol und alles was Gott verboten hat…. Sprachlos und das noch immer 15 Jahre später. Er hat sich aber liebevoll wieder um die Kinder gekümmert, diese sind ja sein ganzer Stolz, selber hat er ja nichts geschafft (so sehe ich das heute), seine Affäre hat er kurzerhand hinausgeschmissen und uns damit wieder in den Himmel gehoben. Nach unserer Rückkehr war dann 6 Wochen Funkstille, kein Lebenszeichen, kein Telefonterror, rein gar nichts und das passte so gar nicht zu ihn. Folglich habe ich mich wieder entschlossen anzurufen, da die Kinder ständig nach Papa fragten. Tja und dann habe ich erfahren, dass er wieder mal seinen Job verloren hat, schon seit einer Woche weg ist und keiner eigentlich weiß, wo er ist. Super toll, Frau mti 2 Kindern, neu renoviertem Haus und einen Schuldenberg sucht….. Mein erster Gedanke, er kann nur bei seiner Mutter sein (über seine Mutter schreibe ich später), rufe dort dort an, fragen nach ihn und bekomme eine kurze Antwort, keine Ahnung und sie weiß nicht wo er ist. Super Omi, keine Frage nach den Enkelkindern oder so, NICHTS. Einige Tage später hat sich dann meine Schwägerin bei mir gemeldet, die hatte erst zu diesem Zeitpunkt erfahren, dass ich nicht weiß wo er ist. Er war natürlich bei Mama, weil nach der ganzen Sache, die er gebaut hat, schämte er sich nach Hause zu kommen. Wieder einige Tage später hat er mich angerufen und erpresst: „Entweder darf ich wieder heimkommen, oder ich springe von einem Felsen“ toll oder? Einige Tage später kam er heim und hat seit 10 Jahren keinen Alkohol mehr berührt, allerdings wurde genau in dieser Zeit auch Hepatitis C festgestellt und ich ging mit ihn durch eine fürterliche Therapie. Er hat es mir mit zahlreichen sexuellen Ausschreitungen gedankt. Gestern, wieder einmal nach einer „One Night“ Sache, habe ich die Beziehung beendet. Bin ich Opfer oder nur blöd?

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  3. Hallo Robby, ich habe mich vor 2 Tagen getrennt, eigentlich viel zu spät. Grundsätzlich treffen fast alle Punkte, eines gestörten Partners zu, Besonders aber die Punkte 3,5,6,11,12,13,16,17,18,19,22,23. Ich fühlte mich derzeit ziemlich Emotional ausgelaugt. In den 23 Jahren habe ich von psychischen Astma bis hin zum psychisch ausgelösten Nesselausschlag, einem Exzem in meiner Handinnnefläche, einem nervösen Darm und einem chronischen Magenproblem alles durch.

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