Taschenbuch

Mein Blog ist jetzt rund 2 Jahre alt und ich möchte an dieser Stelle „Danke“ sagen an alle, die mit ihren Kommentaren diesen Blog mit Leben füllen.

Ich freue mich sehr, dass der Blog so gut „läuft“ und immer noch viele Menschen täglich den Weg hierher finden.
Das einzige was gerade nervt ist, dass mich jemand abgeschrieben hat. Und zwar wie so ein Grundschüler, der zum ersten Mal ein Referat vorbereitet: einige Wörter umstellen, aber eigentlich 1:1 kopieren. Die komplette Einleitung zu einem Artikel über „Emotionalen Missbrauch“ wurde einfach mal geklaut.

Aber es gibt auch erfreuliches…Mein ebook ist jetzt seit einem Jahr draußen und ich habe vor kurzem mein 1000. Exemplar verlauft. Vielen Dank an alle, die das Buch gekauft haben.

Als Dankeschön gibt es von mir ein Bonbon, denn:
Ab sofort gibt es mein Buch auch als Taschenbuch! Und zwar HIER.

Der Inhalt deckt sich mit dem ebook, aber wer bisher keinen Kindle hatte oder wem das Lesen per App oder Webbrowser zu müßig war, dem kann jetzt endlich geholfen werden.

Das Taschenbuch erscheint exklusiv bei amazon über deren Amazon Print Service.
Das Taschenbuch kostet 8,90€ und damit 4 Euro mehr als das ebook. Ich verdiene an beiden Versionen gleich viel, da ich die Druckkosten selber trage.

Ich freue mich immer unfassbar, wenn jemand hier kommentiert und/oder mein Buch kauft!

Alles Liebe,
Robby

 

 

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Interessanter Beitrag zum Thema Selbstvertrauen

Hier ein schöner Beitrag (auf englisch) aus dem lesenswerten Blog „Barking up the wrong tree“:

http://www.bakadesuyo.com/2016/04/how-to-be-more-confident-2/

Es geht im wesentlich darum, dass der allgemeine Fokus aufs Steigern des Selbstvertrauen nicht hilfreich ist und auch nicht den gewünschten Effekt hat. Der Text ist ein Plädoyer für Self-compassion (zu deutsch in etwa Selbstmitgefühl; wer ein passendes deutsches Wort weiß, möge es mir bitte verraten).
Damit man auf lange Sicht zufriedener mit sich selbst wird, ist es demnach hilfreich, sich selbst wie einen guten Freund zu behandeln. Wenn man sich hingegen darauf fokussiert, sein Selbstvertrauen zu steigern, ist dies eigentlich unmöglich. Das einzige was man auf lange Sicht vielleicht erreicht ist: Narzissmus. Und das ist wirklich alles andere als erstrebenswert.

Fazit: Für ein besseres Selbstbild ist es besser, sich zu sagen: „Ich bin ich und das ist okay!“ anstatt „Ich bin der geilste Mensch des Planeten.“

Link zu einem interessanten Interview

In diesem Interview mit dem ZeitMagazin berichtet die Schauspielerin Julie Delpy über seelischen Mißbrauch in ihrer ehemaligen Beziehung.

Absolut lesenswert!

Top 10 oder wer ist dieser Freud?!

Mein Buch verkauft sich viel besser, als ich je gedacht habe. Daher ein herzliches Dankeschön an alle, die mein Buch gekauft haben. Und die beiden Personen, die mein Buch mit 5 Sternen bewertet haben, sind sowieso die besten Menschen!

Akutell steht mein Buch  in den Top 10 der eBooks und Top 80 aller Bücher in meiner Kategorie. Sigmund Freud steht mit seinem Werk „Traumdeutung“ zwei Plätze vor mir…Also wer immer sie auch sind, Herr Freud, ziehen sie sich warm an!

Top 20

Vielen Dank an alle, die mein Buch gekauft haben!

Zum 1. Mal bin ich in den Top 20 der eBooks in der schönen Kategorie „Ratgeber – Psychologie und Hilfe – Ich & die Anderen“.

Genauer gesagt bin ich auf Platz 17. Schön auch der Titel auf Platz 16 „Ex-Partner Zurückgewinnen“:

Top17

Wäre also gelacht, wenn ich nicht bald auf Platz 16 bin. Denn in geschätzt 98% der Fälle ist es eine denkbar bescheidene Idee seinen Ex-Partner wieder erobern zu wollen.

Ein Buch

Es ist so weit. Ich habe mein Buch fertig geschrieben und es kann ab sofort als eBook bezogen werden. Und zwar HIER.

Hier noch ein paar Fakten zum Buch:

  • Was soll das? Ist ein Buch über emotionalen Missbrauch und richtet sich an Angehörige (auch ehemalige) einer Missbrauchsbeziehung.
  • Wozu ein Buch, wenn es einen Blog gibt? Im Buch gibt es mehr als 50% komplett neuen Inhalt und alle wichtigen Inhalte vom Blog werden strukturiert und in einer (einigermaßen) sinnvollen Reihenfolge präsentiert.
    • im 1. Teil des Buchs werde emotionaler Missbrauch und die Abläufe einer Missbrauchsbeziehung beschrieben. Das ganze wird unterfütter mit etwas Theorie zu psychologischen Grundlagen und Persönlichkeitsstörungen
    • im 2. Teil geht es darum, wie man sich aus destruktiven Beziehung befreien und in Zukunft davor schützen kann
  • Wo kann ich das kaufen? Exklusiv bei amazon. Lesen kann man das Buch  mit dem Kindle oder der kostenlosen Kindle-App für Smartphone, Tablet, PC oder Mac.
  • Was kostet das Buch? 4,90€ und damit weniger als eine Schachtel Markenzigaretten.
  • Kann ich jetzt alle anderen Ratgeber wegschmeißen, weil dein Buch Antworten auf alle Fragen des Universums weiß? Ja…äh nein…vielleicht.

Viel Spaß beim Lesen!

2015 im Rückblick

Die WordPress.com-Statistik-Elfen haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt.

Hier ist ein Auszug:

Die Konzerthalle im Sydney Opernhaus fasst 2.700 Personen. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 16.000 mal besucht. Wenn es ein Konzert im Sydney Opernhaus wäre, würde es etwa 6 ausverkaufte Aufführungen benötigen um so viele Besucher zu haben, wie dieses Blog.

Klicke hier um den vollständigen Bericht zu sehen.

Schreibst du noch, oder was?!

Ja, ich schreibe noch. In letzter Zeit sogar recht viel. Zumindest bis vor kurzem.

Eigentlich wollte ich pünktlich zu Weihnachten mein Buch hier vorstellen, aber das verzögert sich leider etwas. Daher wird mein Buch Anfang nächsten Jahres erhältlich sein. Hier ein paar Kernpunkte und Antworten auf Fragen:

  • aktueller Status: alles fertig geschrieben, jetzt fehlt noch der Endschliff
  • Veröffentlichung: Anfang 2016
  • Was soll das? Ist ein Buch über emotionalen Missbrauch und richtet sich an die Angehörigen einer Missbrauchsbeziehung.
  • Wozu ein Buch, wenn es einen Blog gibt? Im Buch gibt es schätzungsweise 50% komplett neuen Inhalt und alle wichtigen Inhalte vom Blog werden struktuiert und in einer (einigermaßen) sinnvollen Reihenfolge präsentiert.
  • Wo kann ich das kaufen? Exklusiv bei einem Internet-Riesen als eBook. Details gibt es, wenn es soweit ist.
  • Was soll das kosten? Weniger als eine Schachtel Markenzigaretten.
  • Ich hatte fest mit deinem Buch gerechnet. Was verschenke ich jetzt an Weihnachten? Socken. Geht immer und braucht jeder.

Bis dahin…Frohe Weihnachten und guten Rutsch ins neue Jahr!

Was habe ich da eigentlich geschrieben?

In letzter Zeit hatte ich viel um die Ohren und habe daher wenig hier geschrieben. Aber ich habe mir mal die Tage mal die Zeit genommen und habe mir meine Seite mal durchgelesen. Frei nach dem Motto: Gilt mein Geschwätz von damals auch heute noch? Definitiv JA!

Ich hätte zwar manche Sachen anders aufgebaut und vielleicht anders formuliert, aber im Großen und Ganzen bin ich doch zufrieden. Und inhaltlich kann ich da absolut hinterstehen und vertrete diese Ansichten auch heute noch. Für mich ein gutes Zeichen, dass ich ehrlich zu mir selbst war, als ich das meiste hier geschrieben habe.

So eine destruktive Beziehung wie ich sie hatte, hinterlässt Spuren und wirkt nach. Es ist ein traumatisches Erlebnis und daher wäre es in meinen Augen auch vermessen etwas anderes zu behaupten. Aber ich bin so unendlich froh wieder bei mir anzukommen und nicht mehr diesen unerträglichen Druck zu verspüren. Ich habe für mich auch ein paar goldene Regeln gefunden, die mir heilig geworden sind: Selbstschutz, 100%ige Selbstehrlichkeit und Vertrauen in meine Wahrnehmung. Sobald ein anderer daran kratzt und mir einreden möchte, dass meine Wahrnehmung das Problem ist, schrillen meine Alarmglocken. Oder wenn ich merke, dass ich mich nach jedem Treffen mit einer Person komplett erschöpft und ausgelaugt fühle. Und auch bei manch anderen Dingen, die ich wahrnehme bei einigen Mitmenschen. Dazu werde ich mich in Nachfolgebeiträgen befassen.

Schön für mich zu sehen war auch, dass es Menschen gibt, die für mich da waren in dieser bitteren Zeit. Denen ich auch 1000x die Platte vorspielen konnte und die mein Gedudel ertragen haben. Mehr Zuneigung geht echt nicht, denn ich stelle mir das unerträglich vor, wenn jemand immer und immer wieder das gleiche erzählt.

Heute bin ich aus dem gröbsten raus, auch wenn ich manchmal noch Nachwirkungen spüre in Form traumaartiger Flashbacks. Meist wird das ausgelöst durch irgendeinen stupiden Trigger und ich muss viel mehr auf mich achten als vor der Beziehung und brauche deutlich mehr Erholung (körperlich, aber vor allem emotional). Aber es geht voran und ich kann daher jedem nur Mut machen: Es wird wieder! Was man dafür braucht ist in meinen Augen Geduld, Selbstmitleid, Selbstvertrauen und die Kraft wirklich ehrlich zu sich selbst zu sein.

Ehrlich zu sich selbst sein

In meinem letzten Beitrag habe ich es schon angesprochen und ist für mich eine goldene Regel geworden: ehrlich zu sich selbst sein. Denn für mich liegen die Vorteile auf der Hand. Man kann ernsthaft an sich arbeiten und seine Baustellen und Problemchen analysieren. Das Verbleiben in einer destruktiven Beziehung hat meiner Meinung nach auch viel mit Selbstbeschiss zu tun. Denn man zwingt sich negative Dinge auszublenden und ignoriert, wie schlecht es einem geht. Hier kann ein Reality Check von Zeit zu Zeit ein effektives Tool sein, um so einer Sache in Zukunft vorzubeugen bzw. rechtzeitig auszusteigen. Wirkt auf den ersten Blick auch denkbar einfach und logisch mit dem ehrlich zu sich selbst sein. Die Umsetzung ist nur gar nicht mal so einfach und für manche scheinbar unmöglich. Die größten Spielverderber, die ich bisher kennengelernt habe, sind ein zu schwaches Selbstwertgefühl und die psychischen Abwehrmechanismen, die man besitzt. Beide Punkte bedingen sich auch irgendwie gleichzeitig und gehen ineinander über.

Schwaches Selbstvertrauen

Das ist irgendwie offensichtlich. Wenn man sich nicht so prickelnd findet, artet jede Form von Selbstkritik schnell mal ins absolute Selbstbashing aus und man schießt weit übers Ziel hinaus. Geht wohl jedem manchmal so, aber Menschen mit schwachem Selbstvertrauen dauerhaft. Das macht es dann umso schwerer ehrlich mit sich selbst umzugehen, da viele zum überkompensieren neigen. Und dadurch sich, ihre Fähigkeiten und täglichen Angewohnheiten chronisch positiv überschätzen und so verhindern an sich selbst zu arbeiten. Der Narzisst lässt grüßen…

Abwehrmechanismen

Das ist ein echtes Brett und de facto nicht zu umgehen. Jeder Mensch besitzt Abwehrmechanismen, die das Ich schützen und so wird manche Wahrheit, die einfach nicht wahr sein darf, geflissentlich ignoriert. Temporär oder dauerhaft. (Wer sich für die verschiedenen psychischen Abwehrmechanismen interessiert, klicke einfach hier) Eigentlich ist so ein geistiger Torwart davor echt praktisch, damit man psychisch nicht komplett auseinander bricht. Allerdings denken dadurch viele Verrückte und normal Verrückte, sie seien halt nicht verrückt. Sondern alle anderen. Und so wird munter Ping Pong in der Schuldfrage gespielt und auf andere mit dem Finger gezeigt.

Das Wissen um diese Mechanismen hat mir  in mancherlei Hinischt geholfen. Zum Einen hilft es mir meine eigene Überheblichkeit anzuerkennen. Ja, auch ich muss feststellen, dass meine Wahrheit verdammt nochmal subjektiv ist und mich meine Psyche schützt vor so mancher unbequemen Wahrheit. Schön zu sehen war, dass nach meiner Borderline Beziehung das ganze Ausmaß nur stückweise in mein Hirn durchgedrungen ist und mir mein Hirn immer nur so viel Schmerz auf einen Schlag verpasst hat, wie ich zu verarbeiten im Stande war. Der Mechanismus der Verdängung lässt grüßen, den ich – by the way – super finde. Neben der Erkenntnis, dass meine Wahrheit nur ein Ausschnitt und gefiltert ist, hilft es mir außerdem nachischtiger mit meinen Mitmenschen zu sein. Von außen betrachtet scheint immer alles klar und logisch. Aber das viele Leute ihre eigenen Probleme nicht sehen und ihr Verhalten entsprechend ändern, liegt oftmals daran, dass sie einfach nicht können. Unsere eigene Psyche schützt uns vor den Wahrheiten, die nicht sein dürfen. Weil sonst das System zusammenbricht und wir als Menschen nun mal auf Überleben getrimmt sind. So habe ich anerkannt, dass nicht jeder die gleichen Möglichkeiten zur Reflexion hat. Der eine ist mehr und der andere weniger beschränkt, aber beschränkt sind wir alle. Und wenn der Blick nach innen schlicht zu schmerzhaft ist, macht das wohl niemand auf Dauer mit.