Lebe ich in einer Missbrauchsbeziehung?

BEANTWORTE BITTE DIE FOLGENDEN FRAGEN FÜR DICH:

  1. Bist du an allem Schuld? Dein Partner ist der Meinung, es liegt allein an dir, dass ihr Probleme in eurer Beziehung habt. Er selber besitzt 0 Selbstreflexion und zeigt immer nur mit dem Finger auf andere: Wärst du nicht so bedürftig, eifersüchtig und nervig, wäre eure Beziehung einfach perfekt. Zu dumm, dass du nervig, anhänglich und eifersüchtig bist, weil dein Partner genau das provoziert hat.
  2. Hast du bei deinem Partner das Gefühl über ein Minenfeld zu gehen? Befürchtest du, dass du deinen Partner verärgern könntest und achtest daher auf jedes Wort und passt dein Verhalten entsprechend an.
    Viele Experten wählen den Begriff „wie auf rohen Eiern gehen“, aber ich bevorzuge „Minenfeld“. Denn es kann bei Fehlverhalten definitiv zu verbalen Explosionen beim Gestörten kommen.
  3. Gibt dein Partner dir die Schuld an seinen negativen Gefühlen und seinem Verhalten? 
  4. Hast du das Gefühl, du würdest bei deinem Partner permanent unter Beobachtung stehen und bewertet werden?
  5. Erzeugt dein Partner bei dir Schuld- und/oder Schamgefühle? Du entschuldigst dich für Nichtigkeiten und dir werden immer noch Fehler vorgehalten, für die du dich längst entschuldigt hast. So kann dein Partner von seinen eigenen Fehlern ablenken und dir den schwarzen Peter zuschieben.
  6. Werden deine Gefühle invalidiert? Dein Partner nimmt deine Gefühle nicht ernst und behauptet, du wärst nur ängstlich oder besorgt, weil du zu sensibel ist. Es liegt auf keinen Fall an seinem Verhalten!
    Ein Beispiel: Du hast Angst, dass dein Partner sich von dir trennen könnte, weil er ständig mit Trennung droht. Bringst du deine Sorge zur Sprache, wird er behaupten, du hättest nur deshalb Angst, weil du eine Klette mit Minderwertigkeitskomplexen bist. An seinen Drohungen liegt das sicher nicht.
  7. Ist es unmöglich Konflikte mit deinem Partner zu lösen? Normale Paare lösen ihre Konflikten in Gesprächen. Aber du hast es aufgegeben, gewisse Dinge anzusprechen. Denn eure Gespräche drehen sich im Kreis, dein Partner wird dich nicht ernst nehmen und dich für deinen Wunsch nach Klärung auch noch abwerten.
  8. Fühlst du dich in der Gegenwart deines Partners schwächer, hilfloser und unfähiger als vor eurer Beziehung? 
  9. Leidet dein Selbstvertrauen unter eurer Beziehung?
  10. Fühlst du dich komplett abhängig von deinem Partner? Du spürst, dass diese Abhängigkeit überhaupt nicht gut ist für dich. Allerdings siehst du keinen Weg, wie du die Beziehung verlassen kannst und fühlst dich deinem Partner ausgeliefert.
  11. Spürst du, dass es eine unerträgliche Spannung zwischen euch gibt , die du dir nicht erklären kannst?
  12. Wertet dich dein Partner ab, um sich aufzuwerten? Im Streit vergreift sich so ziemlich jeder mal im Ton. Du hast aber das Gefühl, du könntest dir keine Schwäche erlauben, weil es deinem Partner nur darum geht, der Stärkere von euch zu sein. Und um als Sieger aus diesem Wettbewerb hervorzugehen, ist ihm jedes Mittel recht. Er greift zu Beleidigungen weit unter der Gürtellinie und erniedrigt dich massiv.
  13. Droht dir dein Partner? Solltest du dein Verhalten nicht nach seinen Wünschen ändern, so droht dir dein Partner z.B. mit Liebesentzug, Trennung, Kontaktverweigerung oder gar Gewalt.
  14. Fühlst du dich von deinem Partner manipuliert? Du hast das Gefühl, nicht mehr du selbst zu sein. Du kannst dir nicht erklären, warum du plötzlich neben dir stehst und Verhaltensweisen zeigst, die dir fremd sind. Du weißt nicht wie es dazu kam, aber du merkst, dass du irgendwie fremdgesteuert bist.
  15. Hast du das Gefühl, du bist für deinen Partner ein austauschbares Objekt?
  16. Versucht dich dein Partner von deinen Verwandten und Freunden zu isolieren?
  17. Ist dein Partner passiv-aggressiv? Statt Konflikte auf reife Art und Weise zu klären, greift dein Partner auf passiv-aggressive Verhaltensweisen zurück: z.B. schnippische Bemerkungen, Verweigerung der Kommunikation, Schmollen und verachtende Blicke.
  18. Zeigt dein Partner keinerlei Empathie und keine Reue bei Fehlverhalten von ihm?

Je mehr Punkte zutreffen, desto wahrscheinlicher ist es, dass du in einer Beziehung lebst, in der Manipulationstechniken an der Tagesordnung  sind und emotionaler Missbrauch vorliegen kann.

Was kann ich dir raten, wenn du zum Schluss kommst, dass es in deiner Beziehung zu emotionalem Missbrauch kommt?
Ich würde dir raten ’nen Polnischen zu machen. Zur Erklärung: ich würde gehen ohne viel Wert auf Abschiedsformen zu legen!!!

Es sollte klar sein, dass sich jeder zuweilen destruktiv verhält. In gesunden Beziehungen sind jedoch beide Partner reif genug, um ihr Verhalten zu reflektieren und sich für Fehlverhalten zu entschuldigen. In Missbrauchsbeziehungen mit hochtoxischen Gestörten greifen diese jedoch dauerhaft zu den genannten destruktiven Verhaltensweisen.
Selbstreflexion, Verantwortungsbewusstsein, Mitgefühl, Reue, sich entschuldigen können und die Fähigkeit zum Verzeihen sind für viele Gestörte Fremdworte.

18 Gedanken zu “Lebe ich in einer Missbrauchsbeziehung?

  1. Danke! es klingt komisch aber bei mir ist es nicht der Partner sondern die Mutter, narzisstin, grausame manipulatorin, gierige egoistin, schlimm, ich weiss nicht wie ich da wegkomme! Mein vatet & bruder haben sich schon lange aus dem staub gemacht!

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    • Hallo Simone,
      danke für deinen Kommentar! So komisch klingt das gar nicht, wenn du von der Beziehung von dir und deiner Mutter sprichst. Ich habe auch einen narzisstischen Vater und da verhält es sich ähnlich.
      Wohnst du noch mit deiner Mutter zusammen?

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  2. schon witzig. ich habe schon recht früh verstanden, dass bei meiner freundin irgendwas nicht tacko ist. meine intuition vermittelte mir mitunter das ganze gegenteil von dem, was sie sagte. faktisch hat sie mich angelogen und betrogen. sie war selbst in einer beziehung einige jahre lange mit einem typen, der offenbar ebenfalls nicht ganz bei sich ist. details kann ich hier nicht ausbreiten. das scheint ne gute symbiose gewesen zu sein zwischen den beiden. er: der sadistische psychopath, sie die masochistische borderlinerin. recherchen zeigen, dass diese kombination auch nicht so super selten ist. weshalb sie dann was mit mir angefangen hat, verstehe ich nicht. sie hatte eigentlich alles gehabt, was sie brauchte.

    jedenfalls habe ich nach einigen monaten kapiert, dass da was nicht ganz sauber läuft bei ihr. und stetiges tropfen hat dann den stein begonnen zu hölen. an einem momentan brach sie dann zusammen und heulte stundenlang immer und immer wieder. sie erzählte von der sinnlosigkeit des lebens und ihren suizidgedanken. wirklich traurig. es kamen dann auch zusicherungen, dass sie eine therapie machen will, aber angefangen hat sie (ca. 6 monate her) dann doch keine. bis auf einige (angebliche) telefonate mit therapeuten ist da nichts passiert. ich gehe auch nicht davon aus, dass da noch was passieren wird. ihre angst vor einem therapeuten ist einfach zu groß, wie auch ihre generalisierte angst ohnehin viel zu groß und überwältigend ist. orte werden gemieden, sie ist bockig.

    ich habe mich dann allerdings recht intensiv mit dem thema ptbs beschäftigt und bin dann recht schnell von einem bereich in den anderen gekommen. ptbs -> borderliner/narzissmus -> histrionische störungen -> generalisierte angstörungen etc -> dialektisch behaviorale therapie / schematherapie etc.

    ich habe da einiges gelesen sowohl im netz als auch in büchern. ein freund von mir ist praktizierender psychotherapeut, der mir dann auch weitere sachen empfohlen hatte zu lesen. sodass sich dann mit der zeit ein ziemlich klares bild ergeben hat und ich auch diverse strategien im umgang mit ihr entwickelt habe. ich muss vlt. am rande sagen, dass ich selbst mal 5 semester psychologie studiert hatte, bevor ich dann auf geschichte gewechselt bin. insofern hatte ich vlt. auch etwas günstigere bedingungen, mich schneller in das thema „einzuarbeiten“.

    das mit dem lügen hört scheinbar aber nie auf. interessant ist aber, dass man diese menschen fangen kann, wenn man sich seiner eigenen angst stellt und konsequent die situationen durchschaut. die stereotypen, mit denen sie aus situationen versuchen zu entfliehen (lügen, weglaufen, schreien, schweigen), sind ja nunmal nach einiger zeit durchschaubar. und wenn man dann auch endlich emotional kapiert hat, dass hier eben keine seelenverwandschaft vorliegt, sondern nur gezieltes spiegeln, dann lassen diese eigenen manischen emotionen auch nach und es entstand in mir auch wieder freiraum, ruhig zu analysieren. ich kann sie definitiv nicht jeden tag sehen. das ist mir echt zu anstrengend geworden, aber ich mag sie dennoch. ich stelle ihr immer mal wieder konkrete fragen zu dem, was sie fühlt oder wie sie dieses oder jenes betrachtet und zwinge sie immer wieder, sich mit sich selbst zu befassen. ob das was fruchtet, werde ich sehen. ich würde mich freuen, bin da aber eher pessimistisch.

    interessanterweise funktioniert auch, sie mit ihren eigenen waffen zu schlagen. wenn sie wieder mal mauert beim gespräch, weil ich eine lüge aufdecke, sage ich selbst nichts mehr, schaue sie stattdessen ruhig an, drehe mich um und gehe selbst, ohne nochmal zurückzuschauen. traurig, dass ich das von ihr gelernt habe, aber es funktioniert in solchen situationen. auch das spiegeln der unhöflichen einsilbigen tonlagen hilft, sie zu irritieren. oder schneller beim telefonat auflegen als sie. das verlustgefühl kann ziemlich einfach stimuliert werden bei ihr. wenn sie geht, hat sie das gefühl natürlich nicht. wenn ich gehe oder schneller auflege, hat sie (mich) verloren. ich habe auch keinerlei schwierigkeiten mehr damit, ihr zu sagen, dass ich bei ihrem nächsten fehltritt, den ich herausfinde, sofort die tür für immer zu machen werde. und das meine ich auch so.

    der grund dafür liegt darin, dass ich selbst begonnen habe zu verstehen, was meine eigene schwäche war, aufgrund derer ich in diese situation geraten konnte mit ihr. und seitdem mir diese schwäche klar ist und ich sie emotional in mir selbst verstanden habe, bin ich erheblich weniger manipulierbar. sie braucht ganz klare grenzen. und die ziehe ich immer deutlicher, seitdem ich mit ihr zusammen bin. witzigerweise ist das ja meine schwäche, grenzen nicht zu ziehen. und die hat sie mir implizit aufgezeigt.

    wenn ich ihr z.b. absage, weil ich einfach von der vornacht noch müde bin oder länger arbeiten muss, dann zeigt sie zwar weiterhin mit dem finger auf mich „ich hätte dich soo gerne gesehen, aber immer musst du…“. dann lache ich und sage im süffisanten ton: „ja, ich weiß, ich bin sooowas von schuld an deinem verlustgefühl wie sonst niemand, aber wir sehen uns ja morgen. und du weißt ja, dass ich morgen auch der gleiche bin wie heute und gestern und dass ich dich morgen auch noch genauso gerne habe wie heute“ oder „du hast dich doch auch letzte woche mit deiner freundin getroffen/länger gearbeitet. ist das anders?“

    ich habe sie dann auch recht zeitig, als ich dem theater auf die schliche kam, mit online-tests aus dem ptbs-bereich konfrontiert, die sie dann brav in meiner gegenwart machte und die dann auch genau das ergebnis zutage brachten: chronifizierte ptbs mit hoher wahrscheinlichkeit auf borderline.

    meine kontrolle habe ich weitestgehend zurück. wenn sie jetzt mit nem anderen durchbrennt, wäre das schade, aber ich würde bei weitem nicht mehr im ansatz so leiden wie noch vor 6 monaten. sie kann dafür nichts. ihre verschaltungen im gehirn sind leider nicht in ordnung und sie kann es ändern, wenn sie will, aber das muss sie selbst wollen. ich kann das zwar wollen, aber nicht erwarten. daher bin ich auch nicht mehr enttäuscht, wenn sie wieder was nicht einhält. ich sage ihr dann nur, dass sie nun wieder mal an ihrer self-fullfiling prophecy mitbaut, dass ihr alles durch die hände ringt, was sie eigentlich festhalten will. und wenn sie dann versucht, sich mit lügen rauszuwinden, gehe ich einfach und sage, dass das nicht die adäquate reaktion ist und wir genau dieses verhalten schon hundertmal hatten…

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  3. Mein Freund hat eigentlich alle Eigenschaften die ich an ein Mann verabscheue und doch bin ich noch mit ihm zusammen. Und ich frag mich, warum eigentlich tue ich mir das an. Ich hatte noch nie eine echte Unterhaltung mit ihm und wenn ich mit ihm Rede fühl ich mich danach so ausgelaugt oder missverstanden. Wenn wir unter Leute sind ist es manchmal echt schlimm, ich schäme mich, weil er mich vor anderen Leuten bloßstellt nicht mehr so häufig wie am Anfang, aber es kommt schon noch vor. Er hat mich oft betrogen aus seiner Wohnung rausgeschmissen in der wir zusammen gewohnt haben, daraufhin hab ich mich dann vor 1 halb Jahren von ihm getrennt und dann wieder jetzt seit 6 Monaten mit ihm zusammen. Er hat mich zu einem gemeinsamen Projekt überrumpelt und so fing alles wieder aufs neue an und seit dem stecke ich in etwas drin.Es fühlt sich alles nicht so richtig an, mit ihm zusammen zu sein. Ich weiss nicht wie ich aus der Sache rausbekomme, weil es ja auch meine Schuld war das ich mich auf ihn eingelassen hab er ist ja nun nicht mehr so schlimm wie er einst war und ich bin wieder drin.Danke für’s durchlesen .

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    • Hallo Iza, danke für deinen Kommentar!
      Was du schreibst klingt schrecklich. Ich wünschte, ich könnte es anders darstellen, aber auch es klingt einfach nur furchtbar für mich.
      Wie alt bist du und was hält dich in der Beziehung?

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  4. Danke für Deinen Blog!!
    Jetzt kann ich mir einiges, das mir in meiner Beziehung passiert ist erklären. Sie war wirklich nicht echt, sondern nur ein schwarzer Fleck mit Haut drum herum.

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  5. Von diesen 18 Punkten treffen 15 auf meine Beziehung zu. Als Mann ist das natürlich schwierig, sich einzugestehen, „Opfer“ durch den emotionalen Missbrauch einer Frau mit gravierender Persönlichkeitsstörung (ich bin kein Psychologe, gehe bei ihr von Narzissmus aus, auch ein paar Borderline-Anteile sind dabei) zu sein. Man möchte sich selbst auch in dieser Rolle nicht sehen …es bringt aber auch nichts, die Augen zu verschließen, wenn man mit einem Menschen zusammen ist, der einem nicht gut tut, zutiefst abwertet und intrigante Spielchen spielt.
    Leider ist eine Trennung nicht so einfach auf Grund des gemeinsamen Kindes. Ich mache das dennoch schon viel zu lange mit und dies tut mir keinesfalls gut. In meinem Umfeld rät mir eigentlich jeder zur Trennung und dennoch tue ich es nicht endgültig und mit letzter Konsequenz.
    Daraus hat sich ein endloses on-off entwickelt. Ich fühle mich manipuliert mit den oben genannten Techniken und in Abhängigkeit gehalten. Meine Selbstwertgefühl hat schwer gelitten. Ich habe leider noch keinen Weg gefunden, mich dauerhaft zu lösen, hatte auch immer weider die Hoffnung, es werde wieder besser werden, weil wir ja auch immer wieder zusammen kamen, ich sah, wie gut das auch im Hinblick auf unser gemeinsames Kind war, wenn wir uns zusammengerauft hatten. Es war aber stets nur phasenweise schön und ihre Muster brachen wieder durch.
    Was mich am meisten trifft, sind immer wieder die Vertrauensbrüche durch Fremdflirts, heimliche Anmeldungen in Flirt-Portalen und wenn es rauskommt, bin ich daran schuld, weil ich ihr nicht genüge, ihr angeblich nicht bieten kann, was sie sich wünscht. Dabei sind ihre Wünsche an mich unerfüllbar, denn manche Eigenschaften widersprechen sich und ohnehin ist es nie genug, selbst wenn ich etwas erfülle, wird die Messlatte kurze Zeit wieder höher gehängt. Letztendlich läuft dieses Spiel so, dass immer ich mich verändern muss für sie, weil ich ja aus ihrer Sicht defizitär sei.
    In Trennungsphasen, die sie fast ausschließlich initiiert, um mich zu strafen, trifft sie sich dann mit anderen Männern, wobei angeblich nichts laufen würde, außer zuletzt Zungenküsse und ich muss das irgendwie verkraften. Ich habe ihr das dann mal mit gleicher Münze heimgezahlt, sie zeigte sich davon zutiefst getroffen und ich war dann der Schuldige, der Untreue, der Amrselige, der sein schwaches Ego an anderen Frauen aufwerten müsse, der kein echter Mann sei, etc… Dass ich das nur getan hatte, um sie mal mit ihren eigenen Waffen zu schlagen, lässt sie nicht gelten. Ich will so einen Mist überhaupt nicht in einer Beziehung haben, Fremdflirts, Untreue usw. Das geht schließlich immer wieder von ihr aus.
    Ich weiß nicht, was mich noch hält und warum ich das immer wieder trotzdem mitmache. Ich hab auch das Gefühl, nur noch ein Schatten meiner selbst zu sein.

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  6. Danke für dieses Blog. Endlich, nach 6 Jahren habe ich Worte dafür, was mir damals passiert ist. Ich wusste immer, ich bin nicht psychisch krank, mein Partner ist es. Aber es ging soweit, dass ich 6 Monate in der Psychiatrie verbrachte, meine Kinder in Obhut geben musste und mich, seit dem, keiner mehr ernst nimmt, wenn ich die Diagnose in Frage stelle. Die haben mir sogar 30 GdB verpasst! Ich bin seit dem das passierte arbeitsunfähig. Mein Leben ist vorbei, ich komme da nie wieder raus, zumal die psychomedizinische Versorgung bei mir ziemlich bescheiden ist. Aber ich weiß jetzt endlich warum.

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