Was ist emotionaler Missbrauch?

Wer an Missbrauch denkt, denkt zwangsläufig an sexuellen Missbrauch oder häusliche Gewalt.

In einer Beziehung ist körperliche Gewalt allerdings nur die Spitze des Eisbergs. Parallel zu körperlicher Gewalt existiert emotionaler, verbaler und psychologischer Missbrauch. Oft erfolgt der emotionale Missbrauch lange bevor körperliche Gewalt angewandt wird, sofern es überhaupt dazu kommt. Körperliche Gewalt lässt sich vom Täter nicht abstreiten und hinterlässt Spuren. Emotionale Gewalt kann schwer nachgewiesen werden und hinterlässt keine sichtbaren Spuren. Doch die seelischen Verletzungen wiegen umso schwerer und sind für den Missbrauchten oft schmerzhafter als körperliche Schmerzen. Zu den seelischen Schmerzen gesellen sich oft Scham- und Schuldgefühle und das Opfer von seelischer Gewalt fühlt sich oft allein gelassen in seinem Schmerz. Emotionaler Missbrauch kann selbstbewusste Menschen in einen Schatten ihrer selbst verwandeln und hat meist verheerende Auswirkungen auf die Psyche der Opfer. Emotionaler Missbrauch findet in der Regel in Intimbeziehungen statt, wenn bei beiden Interaktionspartnern die Masken gefallen sind. Missbrauchstäter wurden oftmals selbst Opfer emotionalen Missbrauchs in ihrer Vergangenheit und werden zu Tätern. So dreht sich die Spirale munter weiter.

 

Wann liegt emotionaler Missbrauch vor?

Wenn ein Partner dem anderen das Recht auf seine Gefühle abspricht oder gezielt die emotionale Bindung des Anderen ausnutzt, um diesem Leid zuzufügen, so misshandelt dieser den anderen emotional. Generell liegt emotionaler Missbrauch vor, wenn die Gefühle eines Partners negiert bzw. als krank abgestempelt werden. Klar ist, dass sich jeder zeitweise so verhält, dass man auf missbräuchliches Verhalten schließen könnte. Entscheidend für das Vorliegen von emotionalem Missbrauch ist, ob die Verhaltensweisen ein generelles Muster im Verhalten eines Partners darstellen und über eine längere Zeit erfolgen. Gängige Formen von emotionalem Missbrauch sind z.B.:

  • Erniedrigung, Abwertung und Kritik des Partners: auch in Form von dauerndem Nörgeln, Sarkasmus und einer herablassenden Haltung
  • Ablehnung bzw. Bagatellisierung der Gefühle und Bedürfnisse des Partners
  • Dominanz und Kontrolle des Partners
  • emotionale Erpressung
  • Einschüchterung durch Aggression
  • Mobbing
  • psychische Manipulation
  • Drohungen z.B. in der Form dem Partner Gewalt anzutun oder ihn zu verlassen
  • Missbrauch des Partners als emotionalen Mülleimer und Ablassventil
  • bewusstes Lügen und Vorenthalten von Informationen
  • Strafe durch Liebesentzug, Nichtbeachtung und Verweigerung der Kommunikation
  • Isolation des Partners von anderen nahe stehenden Personen
  • Bewusste Überschreitung persönlicher Grenzen

Sind Männer häufiger Täter?

So wird es zumindest in der Gesellschaft suggeriert. Allerdings halte ich das für eine überholte Annahme und in der Realität dürfte es ähnlich hohe Zahlen männlicher und weiblicher Missbrauchstäter geben.

Oft wird die klassische Missbrauchsbeziehung mit einem narzisstischen Partner in Verbindung gesetzt. Und tatsächlich leiden Männer häufiger an der narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Allerdings laufen Beziehungen mit Borderlinern ähnlich ab und da ist der weibliche Anteil deutlich höher.

Ich bin überzeugt, dass Männer aus Scham seltener über erlebten Missbrauch berichten. Außerdem wird weibliche Gewalt in unserer Gesellschaft generell verharmlost. Männern wird zudem von klein auf eingetrichtert, dass Frauen einfach gefühlsbetonter sind und der Übergang zum emotionalen Missbrauch wird so oft übersehen. Selbst bei Paartherapeuten und Psychologen herrscht die Meinung vor, dass Männer in der Regel die Gewalttäter und Frauen die Opfer sind.

Am Ende des Tages ist emotionale Gewalt weder männlich noch weiblich, sondern einfach nur verurteilenswert!

 

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42 Gedanken zu “Was ist emotionaler Missbrauch?

  1. Pingback: Meine Borderline Beziehung (Part 1) | emotionaler Missbrauch

  2. Ich stimme in allem zu! Diese Graustufen, die häufig übersehen werden… . Dass die Medien nur körperlichen Missbrauch als Missbrauch geltend machen… Es ist das Dilemma unserer Zeit! Und es führt dazu, dass viele, viele Fälle emotionalen Missbrauchs unerkannt bleiben, da sie – wie du schreibst – schlichtweg nicht nachweisbar sind.

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    • Stimme ebenfalls zu. Sehe das „Dilemma unserer Zeit“ darin, daß „Liebe“
      von diesem Zeitgeist in geschlechtliche Liebe umprogrammiert wird, bei der eine singuläre, sofortige Bedürfnisbefriedigung im Vordergrund steht.
      So erklärt sich auch, warum ein „es klappt nicht mehr im Bett“ dermaßen penetrant als Hauptursache für Beziehungsprobleme propagiert wird.
      Obwohl es der Mangel an“Liebe“ in jenem erweiteren Sinne ist.
      Zu bemerken wäre noch, daß emotioneller Mißbrauch zwar nicht zu oberflächlich nachweisbaren Beschädigungen führt – aber für die Beteiligten/Betroffenen steht er natürlich trotzdem zweifelsfrei fest
      Spector

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  3. ‚Emotionaler Missbrauch‘ liest sich erst einmal unspektakulär und als Außenstehender denkt man sich vielleicht ‚Ach, das ist doch halb so wild‘, oder dass man an solchen Problemen doch arbeiten kann und nicht gleich alles als Missbrauch abstempeln sollte. Wenn man aber die Tochter einer Frau ist, bei der man als Kind nie man selbst sein konnte, sondern immer die kleine, wohl erzogene Prinzessin sein musste, die sie haben wollte, sieht die Sache ganz anders aus. War sie wütend, und das passierte oft, gab es keine Liebe mehr, oder sie weinte herzzerreißend und machte das Kind für ihr ‚Leid‘ verantwortlich. Das ging so weit, dass das Mädchen kontinuierlich angespannt war und aufhörte, ihre wahren Gefühle zu zeigen, aus Angst etwas falsch zu machen und die Mutter zum Weinen zu bringen. Äußerte es einen Wunsch, wurde es von der Mutter ausgelacht und der Wunsch als albern und kindisch deklariert. Das Mädchen bekam einen Mittelohrerguss und konnte immer schlechter hören. Es berichtete seiner Mutter davon, die daraufhin meinte, das Kind würde lügen, um Aufmerksamkeit zu bekommen und es abermals auslachte. Fast ein ganzes Jahr lebte das Kind also mit dem Mittelohrerguss, bis es so schlimm wurde, dass die Lehrer sich bei der Mutter meldeten und fragten, was mit den Ohren los sei. Endlich wurde operiert, leider erst so spät.
    Irgendwann verlernte es, die eigenen Emotionen wahrzunehmen und wurde verhaltensauffällig. Es war nicht mehr dazu fähig, Freunde zu finden, lief mit zehn Jahren das erste Mal von zu Hause weg und schwänzte die Schule. Fand das Mädchen doch mal eine Freundin und brachte sie mit nach Hause, zog es sich die Missgunst der Mutter zu, die lästerte und auslachte, wo immer es ging.
    Mit vierzehn Jahren begann das Mädchen, sich selbst zu verletzen und wurde als nicht mehr funktionsfähig von der Mutter zum Psychiater geschleift. Mit vierzehn Jahren folgte die erste Psychotherapie. Das Kind blieb zweimal sitzen, wechselte dreimal die Schule, schmiss dann das Abitur und hatte mit achtzehn Jahren die erste stationäre Psychotherapie, die ein halbes Jahr dauerte. Diagnose: Mittelschwere Depressionen, Agoraphobie und soziale Phobie. Das war 2008. Nun bin ich 26 und immer noch nicht voll funktionsfähig. Zwischendurch habe ich mich selbst eingewiesen, weil ich kurz davor war, Suizid zu begehen und bin in einem Pflegeheim gelandet. Als Außenstehender kann man sich nicht vorstellen, was für Schäden Emotionaler Missbrauch anrichten kann. Wahrscheinlich kommen erwachsene Menschen besser davon, weil ihre Psyche gefestigter ist, vermute ich. Aber als ein Einzelkind mit Alleinerziehender Mutter ist man so etwas schutzlos ausgeliefert und vollkommen hilflos der Willkür des Erziehungsberechtigten ausgeliefert. Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Ich liebe meine Mutter. Aber hätte sie mich genommen, wie ich bin und hätte nicht so viel Wert auf den guten Ruf und gefälschtes Lächeln gelegt, wäre mir einiges erspart geblieben. Wenn man erst mühsam in einer Therapie lernen muss, was es heißt, die eigenen Gefühle zu registrieren und gar über sie zu sprechen, ist einiges falsch gelaufen.
    Mein persönlicher Erfahrungsbericht zu diesem Thema.

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    • Liebe Betroffene

      Ich bin sehr glücklich, dass Du jetzt Deinen eigenen Weg ( mit Rückschlägen) gehst. Ich habe den Kontakt zu meiner Familie komplett eingestellt.

      Ein Betroffener

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      • ich bin auch opfer von emotionalem missbrauch, ich bin so kaputt und schwer depressiv und werde eine tehrapie beginnen, und habe den kontakt zu meiner familie abgebrochen.
        Ich möchte mein leben wieder auf die reihe bekommen, irgendwie will ich es immer noch nicht wahrhaben das es wirklich so ist, ich habe als ich angefangen habe das zu begreifen, viel ertragen, weg gesehn, schön geredet zb ja aber sie lieben dich doch, wollen ja nur dein bestes. und und und,
        aber eig denken die nur an sich, und an silvester war es dann soweit das ich, einfach nicht mehr konnte ich hatte eine unglaubliche todesehnsucht. und da ich monate vorher schon zum psychologen bin, verdacht auf depression, und es dann auch so war, und dann rauskam das meine Familie mich emotional misshandelt, emotional erpresst, stendig erniedrigt und meine persönlichen grenzen überschreitet die ein fick auch mich und meine bedurfnisse geben, Weil hauptsache die, hat mein Psychoolge mir dringend zu einer tehrapie geraten.
        und ich will das einfach so nicht mehr. darum werde ich die tehrapie machen auf meine familie scheißen, um endlich normal leben zu können.

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    • Liebe Betroffene,

      ich fühle mit Dir -ich bin ganz ähnlich aufgewachsen und finde mich auch in Deinen Worten wieder. Es gibt eine Seite, die Töchtern narzisstischer Mütter gewidmet ist. Falls Du sie noch nicht kennst, ist sie für Dich vielleicht einen Blick wert – http://www.narzissmus.org.

      Alles Liebe,
      eine ebenfalls Betroffene

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    • Liebe Betroffene,
      ich war erschrocken, als ich las, dass Du noch immer nicht voll „funktionsfähig“ bist! Niemand muss funktionieren! Und ich frage mich, ob es tatsächlich so ist, dass Du Deine Mutter liebst – ist es nicht möglicherweise ein Gefühl, von ihr geliebt werden zu wollen? Hab bitte nicht den Eindruck, dass ich Dich verletzen möchte – ich fühle mit Dir, denn ich gehe einen ähnlichen Weg. Ich habe mich auch vollständig von meiner Mutter und damit leider auch von anderen Familienmitgliedern trennen müssen, denn dem schwarzen Schaf glaubt niemand und die Mutter ist die „Gute“…
      Alles Gute auf Deinem Weg – folge Deiner Intuition/Seele, nicht dem Weg, von dem Du denkst, die Gesellschaft würde ihn von Dir erwarten!

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    • Hallo Betroffene,
      ich habe soeben einfach nur nach dem Begriff emotionaler Missbrauch gegoogelt, da ich mich immer noch nicht wage, auszusprechen, was ich schon so lange denke. Ich bin nun hier zu dieser Seite gelangt und bin doch sehr erschrocken, wie sehr insbesondere deine Beschreibung über die Beziehung zu deiner Mutter auch auf mich zutrifft. Ich habe es bis zum Studienbeginn irgendwie bewerkstelligt, meine Gefühle zu verdrängen. Seit dem ich jedoch die depressiven Symptome nicht mehr zur Seite schieben kann, mache ich seit mittlerweile 3 Jahren eine psychoanalytische Psychotherapie. Und es ist ein verdammt langer, zäher Weg. Ich bin 24, doch hätte ich bereits als Jugendliche Hilfe gebraucht. Nur war ich eben immer verhaltensunauffällig, sodass keiner aufmerksam wurde. Ich war somit der WIllkür meiner Mutter ebenfalls ausgeliefert. Selbst als meine Eltern noch unter einem Dach wohnten, war dem so. Denn mein Vater hatte keine Chance. Ich finde es sehr traurig, dass das Thema des psychischen Missbrauchs, verbaler Gewalt etc. immer noch so sehr verschwiegen wird, betrifft es doch recht viele.

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    • Respekt darüber so zu sprechen!! Und Respekt für deine Worte, dass du deine Mutter liebst. Ich mag mir nicht vorstellen wieviele traurige Stunden du in deinem Zimmer verbracht hast und die Welt nicht verstehen konntest. Mein Mitgefühl dass du so eine Kindheit erleben musstest. Ich wünsche dir jetzt in deinem Erwachsenen-Ich viele Menschen die dich lieben und annehmen so wie du bist!!!! ❤️ Alles alles liebe!

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    • Ich danke dir für deinen Beitrag. Er hilft mir als Alleinerziehende und er berührt mich immens. Ich selbst, hatte einen Mann in meinem Leben, der emotionalen Missbrauch in extremster Weise vollzogen hat. Deshalb bin ich auf dieser Seite gelandet. Aber hier, lese ich den Druck, den ich zum Teil meinen Kindern weitergebe, und ich verstehe es für mich als Erziehung und Schutz im Leben. Es schwer zu differenzieren zwischen der eigenen Verarbeitung und dem Willen zum Guten. Danke. Ich werde daran arbeiten. Lg

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    • Hallo Betroffene,
      das was du schreibst triffrt auch bei mir voll zu, ich bin allerdings schon 52 habe selbst 2 Kinder und bin immer noch nicht in der Lage mich zu wehren. Ich habe Angst den KOntokt abzubrechen weil ich Angst habe meine Mutter zu verletzen. Meine Tochte heiratet nun und der der Druck meiner Mutter springt nun auf auf meine Tochter über und ich schäme mich zutiefst. Nun will sie meine Eltern wieder ausladen und sie nicht bei der Hochzeit dabei haben. Das ende von Lied ist dass ich mich schuldig fühle obwohl ich weiß dass ich nicht dafür kann. Am liebsten würde ich meine Tochter bitten sie kommen zu lassen und ich bleibe zuhause. Ich weiß das klingt bescheuert

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      • An alle Verzweifelten und Betroffenen,
        es gibt immer einen Weg heraus, man muss es nur tun. Ich bin schon 55 und erst jetzt draufgekommen, dass mich meine Mutter seit vier Jahren in der Familie schlecht macht und auch meinen Sohn gegen mich aufhetzt. Nicht nur, dass sie mich mein ganzes Leben gequält hat (anders kann ich es nicht ausdrücken) und permanent Aufmerksamkeit gefordert hat, hat sie mir nichts beigebracht, was mir in meinem Leben geholfen hätte. Als ich drei war, hat sie sich von meinem Vater scheiden lassen und mich permanent gegen ihn beeinflusst, dass er nicht zahlt. Als ich sechs war, gab sie mich ins Internat, das ein Kinderheim war (wir wurden fast täglich geschlagen und mussten das Erbrochene aufessen). Als ich 10 war kam ich in ein anderes Internat, das ein richtiges war. Wir hatten Schule von Montag bis Samstag und die paar freien Stunden waren immer stressig. Entweder nahm sie mich mit zum Heurigen, wo ich nur zeichnete und nie sprach, und wenn, dann lachten alle. Es waren nur Erwachsene. Oder sie brachte mich zu meiner Großmutter und verschwand. Meine Kindheit und Jugend mit ihr war nur Stress. Ich durfte weder Freunde einladen noch zu ihnen fahren, sie hat mich überwacht. Als ich mit knapp Siebzehn das Internat verließ, hat sie sich fortan in mein Leben gemischt. Gefinkelt, sodass ich nicht draufgekommen bin. Ich durfte nie meine Gefühle zeigen, deshalb habe ich bis acht Daumen gelutscht, dann 40 Jahre Nägel gebissen. Ich hatte niemanden zum Reden, auch nicht zum Kuscheln, außer meine Stofftiere, die ich mit 18 gegen Männer tauschte. Als ich mit 22 schwanger war, wollte sie, dass ich heirate, aber diesen Gefallen hab ich ihr nicht getan. Sie war sogar bei der Geburt meiner Tochter dabei und versuchte sich in die Erziehung einzumischen, was ich aber abzuwehren wusste. Damals konnte ich noch gut mit ihr umgehen, aber seit meinem Wechsel hat mich das sehr belastet.Sie hat mich seit meiner Grundschulzeit belogen, bestohlen und betrogen, bis heute. Vor vier Jahren bin ich freiwillig in die Klinik gegangen, selbst da sprach sie vor und deshalb stehen in meinem Entlassungsbrief lauter unwahre Dinge, die auf ihrem Mist gewachsen sind. Sie hat sich sogar Unterlagen besorgt und mir dann eingeredet, ich wäre schizophren und nicht krankheitseinsichtig. Die daraus resultierende Krankheit ist eigentlich ihre. Weiters hat sie es beim Jugendamt geschafft, dass ich die Obsorge verliere und mein Sohn zum Vater kommt. Da ich mit Medikamenten vollgedröhnt war, konnte ich nicht klar denken. Sie hat für mich Termine bei Psychiatern ausgemacht, wo ich allerdings nicht hingegangen bin. Sie hat mich fertig gemacht und die letzten acht Jahre auch noch hintergangen. Sie kam in meiner Abwesenheit in meine Wohnung und hat mir alle möglichen und unmöglichen Sachen geklaut, die sie mir dann, weil sie ihr nicht passten, großzügigerweise wieder geschenkt hat. Meine Fotoalben, Zeichnungen und Tagebücher sind noch immer bei ihr.

        Überall wo ich hinfahre, fährt sie auch hin und wenn ich Fotos mache, macht sie bessere, die mir allerdings nicht gefallen. Kürzlich habe ich eine Vernissage gemacht und sie eingeladen. Sie bewunderte nicht meine Werke sondern die Art, wie ich sie aufgehängt hatte. Den Artikel über die Narzisstischen Mütter habe ich schon mehrmals gelesen und kann ihn nur weiterempfehlen, aber die Wut bleibt. Ich werde morgen ein Bild malen. Ich wünsche euch alles Gute und brecht bitte den Kontakt zu diesen verrückten Menschen ab. Es muss sein, denn es macht krank!!! aber wir dürfen auch gesund und glücklich sein. Das ist der Sinn des Lebens!

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      • Es gibt tatsächlich nur den einzigen Weg , das Recht auf eigenes Leben zu leben .Luft zum Atmen zu haben , Freiheit , die jeder Mensch benötigt .Auch ich habe gleiche Ingalte , boshafte Vethaltenweisen von Kindheit an zu früh erfahren müssen .Der emotionale Missbrauch , die Geundgewaltform eines jeden Täters , woraus sich weitere Gewaltformen entwickeln .MOBBING , ein Wort , erst in letzten Jahren entstanden .Man kann nur sich wehren gegen sämtliche Übergriffe , in dem schriftliche Inhalte fixiert werden müssen , um rechtliche Schritte gehen zu können .Das Mobbing nicht nur an Schulen , in der Arbeitswelt stattfindet .Zu diesem Thema kämpfe ich auch immer mehr .Das es endlich als Grundübel der Menschen wahrgenommen wird.Sich mit Gleichen hinter Rücken hinterhältig sich zu verbünden , um sich als Gruppe und Massen immer mehr gegen ausgeguckte Opfer zu stärken .Und es findet eben auch in Familien statt .Mobber leben eben auch hinter diesen Mauern .Sie sind nicht nur beziehungsunfähig.Sondern zerstören auch Beziehungen mit Übergewicht einer Gegenmaße , mit Lügen , Intrigen , aufhetzen gegen nicht Anwesende , immer nur auf eigene Vorteile bedacht .Ohne Rücksicht auf Verluste anderer .Sie zu demütigen , quälen , vorsätzlich Leid an Opfern zu erzeugen .Dass sie so stark und mächtig sind über andere, sich regelrecht als Sieger fühlen , als seien andere Menschen nur Spielfiguren , leere Hüllen , die man nach Belieben auf Fingerschnipp in Bewegung setzen kann .Die Marionettenspieler , jeder für sich ein Diktator .Wer wagt , zu widersprechen , folgt sofort Abstrafung .Die können nicht MEIN UND DEIN , UNSER , EUER , unterscheiden .HAUPTSACHE ICH , die VEKEHRTE WELT , von der Selbstsucht zerfressen , Habgier , Raubzüge , ALLES NUR MEINS.Kinder , Schutzbefohlene , nur hier können sie den Machtmissbrauch manipulativ betreiben .Kinderseelen von früh an mit ihre Eiseskälte zerstören .Bei gesund fühlenden und denkenden Erwachsenen stoßen sie regelmäßig im Alltag mit ihren dissozialen Verhaltensweisen auf Ablehnung , Widerstand .Doch sie sind zu überzeugt in ihrer geglaubten Selbstherrlichkeit in aller Selbstüberschätzung .Werden auch dann als realitätsfremd benannt .Doch sieht man immer wieder die Gefahr , wenn diese Verräter die Macht über Völker nehmen .Es ist immer nur die Frage , welche Masse an der Macht ist .Und alle , die Betroffen sind in Familien , nun aber erwachsen sind .Haben das Recht , sich aus diesen Fängen endlich zu befreien .Um endlich seine Persönlichkeitsrechte zu leben .Denn das haben auch schon zu viel Betroffene letztlich erkennen müssen .Alles reden , bitten , betteln nützt nichts .Es interessiert gar nicht die andere Seite .Die IGNORANZ zum Gegenüber besteht IMMER .!Wer diese Kraft und den Mut noch besitzt , sollte endlich auch nur noch an sich selber denken .Ganz viele , warme Dinge tun , und kann bestimmt auch viel eher neu Menschen erkennen .Um früh möglich gesunden Abstand zu halten, und nicht erst wieder Zeit und Energie zu verschwenden , der sich selber nur am nächsten ist .

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      • Hallo Claudia,

        du musstest ganz schön was mitmachen mit deiner Mutter. Ich denke da ist das meine noch ein
        Kinderspiel.
        Ich habe auch da maln angefangen und hatte im letzten Jahr eine Vernissage.
        Auch ich gehe immer wenn mir alles zuviel wird malen.

        Liebe Grüße

        Karin

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    • Emotionaler Missbrauch ist wie Seelenmord. Ich habe das durch einen Priester erfahren, der seinen persönlichen Erfolg und seine „Beliebtheit“ aufbaute, indem er insbesondere hübsche Frauen und die der Einflussreichen seiner Gemeinde gezielt „anmachte“.
      „Helene, ich träum davon mit dir allein im Glockenstuhl die Seile zu schwingen und habe Herzklopfen , wenn deine Augen bei meiner Predigt an meinen Lippen hängen“ sollte sein vermeintlich witziger Beitrag in der faschingsrefe sein, als er die Frau des Bürgermeisters anmachte. Eine andere Frau starrte er, als diese einmal in der letzten Reihe dass, unverhohlen an und begann dabei seine Predigt mit:“ich liebe dich“ Pause , Pause, blicke, blicke, „Herr , schenke uns die Erfüllung unseres Verlangens“ endete er. Wieder tiefe Blicke. Da wurden Grenzen überschritten und wenn die Frauen reagierten, machte er auf keuschen Pastor. Auf diese Weise – hin und her – scharrte er die Frauen um sich – für mich eine Form von seelenmissbrauch

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  4. Pingback: Gesunde vs. ungesunde Beziehung | emotionaler Missbrauch

  5. Pingback: Was ist emotionaler Missbrauch? – wieder einen Tag überlebt.

  6. Hallo,
    ich frage mich, ob jemand die Situation auch anders herum erlebt oder erlebt hat. Ich bin Mutter einer 25 -jährigen Tochter, und habe das Gefühl, dass ich der Sündenbock für alles bin, was in ihrem Leben nicht so läuft, wie sie es gerne hätte. Grundsätzlich werde ich nur angerufen, wenn es ihr nicht gut geht, werde dann aber nicht informiert, wenn sich etwas Positives in ihrem Leben ereignet. Ich bin mir daher nicht wirklich im Klaren darüber, wie es ihr gerade persönlich und in Bezug auf ihr Studium geht, da ich ja über positive Wendungen nicht informiert werde.
    Wenn sie sich in einer schwierigen Phase befindet, werde ich mit Charakterzuschreibungen überzogen “ aggressiv, kaltherzig, unemanzipiert, unfähig, ihren Bruder zu erziehen….“ . Ich habe schon Drohungen gehört, wie Kontaktabbruch, und “ Wenn das bei mir mit Partnerschaft und Familie nicht klappt, dann gibt es richtig Ärger ( weil das dann beweist, was für eine schlechte Mutter ich bin/war )
    Gleichzeitig wünsche ich mir natürlich, dass es ihr gut geht und weil ich mir Sorgen mache, will ich Kontakt, aber wenn es zum Kontakt kommt, kann ich kein Thema ernsthaft besprechen, solange ich der Sündenbock bin und mit negativen Charakterzuschreibungen versehen werde.

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    • Hallo,es tut mir sehr Leid ,diese Situation mit Ihrer Tochter lereben zu müssen,in eigener Betroffenheit erlebe ich ähnliche Inhalte,seit eineinhalb Jahren muss ich der eigenen Wahrheit ins Auge sehen,dass mein eigener Sohn mich nicht nur ablehnt,sondern absichtlich verletzen wollte,indem er 4 Tage zuvor zum Weihnachtsfest seine neue Lebensgefährtin vorgestellt hat,um 4 Tage später hochgradig aggressiv werdend unter dem Tannenbaum mich verbalen Angriffen überrollte, ohne ersichtlichen Grund,bis dahin ich glaubte,zu jeden meiner 3 Kinder ein liebevolles Verhältnis im Vertrauen zu leben,heute weiss ich,dass der eigene Vater über Jahre hinter meinem Rücken diesen erstgeborenen Sohn gegen mich aufgehetzt hat,Unwahrheiten erzählt,ich somit nicht selbstverständlich Oma werden darf,meine Enkelin ist jetzt 1 Jahr alt.Es ist bitter für jede Mutter,wenn das eigene Kind sich entfernt,doch kämpfe ich für eine Umkehr,versuche ihn mit Distanz loszulassen,um dann immer mal liebevoll Zeichen an Bindung zu senden,dennoch deutlich neu meine Grenzen aufgezeigt habe,er inzwischen Konsequenzen spürt,und inzwischen Bedauern äussert,zumal auch seine Geschwister sich von ihm abgewandt haben,und er auch diese sehr vermisst.Ich wünsche Ihnen auch eine deutliche Haltung Ihrer Tochter gegenüber,dass sie noch einmal neu Grenzensetzung erfährt,und mit Abstand von Ihrer Seite gehalten wird,sie spüren kann,dass sie Ihre Mutter nicht bedingungslos besitzt nach Belieben,Und dass sie auch neue Inhalte zu Menschen suchen,manchmal ein liebes Zeichen an die Tochter,dass auch Sie noch einmal zu Ihnen umkehren kann.Alles Gute!

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  7. Hallo, ich befinde mich seit 6 jahren in einer Beziehung. Was am Anfang so harmonisch begann entwickelt sich in eine Beziehung die mich mehr unsicher in meinem selbst und sein werden lässt. Wir streiten uns sehr oft und ich bin immer diejenige die der Grund für die Streitereien sei. Ein beliebter satz ist von ihm: „würdest du dich so verhalten wie man sich verhalten soll, würden wir uns nicht streiten.“ Er macht abfällige Bemerkungen über mein Aussehen; ich solle abnehmen. Er möchte nicht dass ich mich mit Männern unterhalte und sieht dies gleich als Vertrauensbruch. Er spricht den ganzen Tag nicht mit mir oder ignoriert mich. Erst wenn ich mich entschuldigt habe musste ich immer zugeben dass er derjenige ist der die Situation bereinigt hat die ich verursacht habe. Er würde immer für meine Fehler gerade stehen müssen. Oder zb: Mittlerweile glaube ich wirklich dass ich schuld bin dass er sexnachrichten mit jmd anderem ausgetauscht hat. Ich habe ihn ja mit meinem verhalten ihn dazu gedrängt.—Andere dinge sind :Meine Kleidung soll alles weibliche verstecken( lange weite blusen tragen) Aber dass alles ist noch erträglich: das ständige Erreichbar sein müssen( ich meine , innerhalb von sekunden ans telefon gehen und wehe ich tue es zwei Minuten später) einfache Komplimente ( ein Kompliment ist für ihn wenn er sagt dass er mich liebt- was auch nur vorkommt wenn ich es sage- allerdings kommt nur ein „ich dich auch“)diese permanente kontrolle wo ich bin mit wem ich bin, ( abends mit meiner Mutter irgendwohin gehen ist ein Dilemma) ist unerträglich. Ich habe kaum noch Freunde denn sobald ich sie besucht hatte, kamen anrufe im Stundentakt. Ich merke dass ich viele dinge nicht mehr mache oder sage, nur um ihn nicht zu verärgern. Ich habe ihn ständig im Hinterkopf und höre mich selbst sagen: nein du gehst jetzt nicht zum klamottenladen und fährst direkt nach hause oder lackierst deine Fingernägel so wie du es magst, es wird ihn sauer machen. Ich merke, dass ich ihm nicht mal sage dass ich länger gearbeitet habe weil er wie eine Eieruhr kontrolliert wann ich feierabend mache. Wie soll ich aus dieser misere raus? Ich fühle mich gefangen und unterdrückt. Ich bin eine junge Frau die gern mal unter Menschen sein will, die sich schminken will die anziehen will was ihr gefällt und sagen möchte was sie denkt. Ich liebe ihn ich weiss dass er anders kann.

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    • Hallo Bella, du steckst in einer unschönen Situation. Niemand sollte sich in einer Beziehung kontrolliert und ungeliebt fühlen.
      Hast du dich schon mal gefragt, warum du bleibst und dich so behandeln lässt?

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    • Trenne Dich so schnell und konsequent Du kannst. Der nächste Schritt wird körperliche Gewalt sein, solchen Kreaturen schon bei ersten Anzeichen solcher Art jeglichen Kontakt verweigern.

      Das hat mir Liebe nichts aber auch gar nichts zu tun.

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    • Sofern Du es noch nicht getan hast – sofort trennen! Egal, wie sehr es Dich zerreißt!
      Und bitte beschäftige Dich intensiv mit dem Thema Narzissmus. Such Dir professionelle Unterstützung und lass Dir Zeit, diese tiefen Wunden zu heilen. Such bei Dir, warum Du Dir das so lange hast gefallen lassen. (Ich weiß, leider, wovon ich schreibe…)
      Es wird ein langer und beschwerlicher Weg, der sich für Dich anfühlen könnte, als gingest Du meilenweit mit nackten Füßen über Nagelbretter – aber es lohnt sich; Du kannst heilen!
      Alles Gute wünsche ich Dir

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    • Raus da so schnell du kannst!!! Habe aehnliches erlebt… es wird schlimmer, renne um dein Leben! Das ist Macht & Kontrolle aber KEINE Liebe von seiner Seite! Es wird sehr weh tun zu gehen, zu bleiben noch mehr!! Du merkst doch das es dir nicht gefällt & gut tut. YouTube : Stichwort Beziehung mit Narzisst Psychopath….sehr augenoeffnend!!

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    • Hallo Bella,

      mir kommen die Tränen, wenn ich deine Worte lese.

      Ich finde es so furchtbar, wie sich diese Typen uns gegenüber verhalten.
      Ich kenne das genau: „du bist ja NIE erreichbar“ – wenn ich arbeite oder schlafe!!! „Warum gehst du nicht direkt ans Telefon?“, „warum rufst du nicht sofort zurück“ – wenn ich erst nach 10 Min. zurückrufe – und das schon aus Angst, dass er sich sonst NOCH mehr aufregt.
      Er war 2 Wochen allein im Urlaub, ich darf mich nicht 3 Stunden mit einer Freundin in die Sauna legen, wenn ich ihn darauf anspreche, sagt er, dass würde ja unsere eh schon knappe Zeit begrenzen und wäre ja ganz was anderes mit dem Urlaub.
      Ich merke, wie auch ich mich nicht mehr offen verhalte, wenn ich mich mit anderen verarbrede, sage ich, ich müsse arbeiten oder die Kinder würden mich brauchen. Ausreden, um mein eigenes Leben zu leben!!
      Gleichzeitig bin ich auch in der Abhängigkeit voll drinnen und kann es kaum aushalten, wenn er mich nicht beachtet, sich nicht meldet, keine Nachrichten schreibt.
      Er möchte, dass ich ständig zur Verfügung stehe und ich stehe in dem Konflikt, er liebt mich eben und das gefällt mir natürlich sehr gut und auf der anderen Seite, er will mich kontrollieren.
      Dass er mich liebt, hat er von sich aus noch nie gesagt, wir sind jetzt 3 Jahre zusammen. Ich habe ihn gefragt, ob er mich liebt, da kam „na klar, was ich das denn fragen würde“ oder – auf absolutes Bitten von mir „I love you“
      Ach, und die Streitereien liegen nur daran, dass ICH mich nicht so verhalte, wie er es möchte. Dann wäre ja alles gut und ich wüßte doch, was ihn aufregt. Ich solle mich ihm gegenüber „wohlverhalten“…
      Falls ich es wage, etwas anzusprechen, heißt es direkt „oh, wie bist Du denn wieder drauf“.

      Und am Anfang… ich wage gar nicht, das zu schreiben: es war wirklich wunderschön, er hat sich jede Minute Zeit für mich genommen, wollte ganz viel mit mir Erleben, hat sich um mich gekümmert, als es mir schlecht ging, es war ein Traum.
      Ich habe gehofft, dass es wiederkommt, innerlich tu ich dies immer noch ganz fest. Ich will es nciht wahrhaben, dass es auf einmal so furchtbar wird.
      Ich habe mich gestern getrennt, auf Anraten der Therapeutin und zig Freunde, die ich gefragt habe. Die haben mir das schon vor längerem gesagt, ich habe es vollzogen, aber mein Gefühl ist noch immer bei ihm 😦

      GLG
      Claudia

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    • Hallo Bella,
      bitte trenne dich sonst wirst du krank. Warum quälst du dich, das ist keine Liebe! Man braucht für Liebe keine Worte, man braucht keine Bestätigung, dass man sich liebt. Wenn es soweit ist, ist es KEINE Liebe mehr. Schau auf die Seite von Robert Betz, der sagt dir was Liebe ist und sein soll. Alles Gute und viel Kraft!

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  8. Liebe Bella! Ja, auch ich kann dich nur eindringlich warnen: trenne dich von diesem Mann. Es wird NIE besser, es wird – mit guten Episoden dazwischen- immer schlechter und schlechter. Die guten Phasen immer kürzer und immer seltener, egal, wie sehr du ihn liebst, und egal, was du dafür tust. Aber viel Gutes ist eh‘ nicht mehr übrig, oder?
    Ich bin mit großer Mühe vor 2 Jahren aus einer solchen Ehe ausgestiegen (und ich habe ihn wirklich sehr geliebt!) und weiß, wovon ich rede. Geh‘ , sonst macht er dich kaputt

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  9. Liebe Bella,
    Du bist Opfer eines Narzissten.
    Dass du ihn liebst und weißt, dass er anders kann, ist Teil des Programms. Fakt ist: er wäre anders, wenn er wöllte. Es gibt keinen Grund, sich so zu verhalten.
    Du wirst permanent unter Stress gesetzt, klein gehalten, kontrolliert und niedergemacht.
    Wenn es dir zu schwer fällt aus diesem Gefängnis auszubrechen, mach dir bewusst, dass eine Beziehung eine stärkende IInstitution sein soll. Kein Mensch außer dir selbst kann/wird von dir verlangen, dich einer Folter zu unterziehen.

    Nur bedenke, dass du, wenn du gehst, mit Gegenwehr rechnen musst.
    Informier dich bitte vorher auf seiten wie „reempowerment“ und so ähnlichem. Das ist sehr wichtig. Denn aus solchen Bindungen werden oft genug die Fälle , dienin den Nachrichten berichtet werden…wenn du verstehst was ich meine. Du bist sein Spielzeug….und es wird ihm nicht gefallen, wenn er es weggenommen bekommt

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  10. Auch ich stecke in solch eine Beziehung und ich weiß bei Biegen und Brechen nicht, wieso ich noch hier bin. Es gibt die guten Tage – er ist zuvorkommend, sagt dass er mich liebt, kuschelt mit mir usw. – dann die schlechten tage – er lässt mich nicht zu wort kommen, wenn ich eine meinung habe, seine ist die entscheidende meinung und diese entspricht den tatsachen. meine gefühle sind egal, wenn er mich kränkt, sei es allein unter uns oder wenn er mal wieder den arsch in der öffentlichkeit raushängen lässt, aber wehe ich ziehe mich zurück, weil ich seine art und weise nicht mehr ertrage, er mich gekränkt hat. wehe ich wage zu bezweifeln, dass er im recht ist – es hat immer recht. beinahe alle menschen die mir lieb sind, sind verräter oder andere böse menschen, die mir nur was böses wollen, nur er ist ja der einzige, der mich in allen fundamenten stärkt und unterstützt – was gar nicht so ist. er weiß nicht, welche träume ich habe, weiß nicht wie ich mich fühle, obwohl ich es ihm oft genug gezeigt und gesagt habe, was ich nicht aushalten kann, aber er kann mich ja nur so lieben, wie er sich selbst liebt… egal was ich mache, er hat verbesserungen einzubringen, er hätte es schließlich besser machen können. und dann ist er wieder zuckersüß, ich soll ihm sagen wie sehr ich ihn liebe oder er fragt ob ich ihn nicht mehr mag/liebe – ich lüge. ich bin innerlich leer und ausgebrannt, ich mache nicht mehr das wonach mir ist, ich habe keine motivation etwas neues auszuprobieren und versuche mich eigentlich nur mit der arbeit ab zu lenken. wenn ich mich nämlich mit meinen dingen beschäftigen möchte, wenn er sich nicht beschäftigen kann, wird er natürlich gleich schnippisch und ich würde ja nur keine zeit mit ihm verbringen wollen. es ist ein ewiger teufelskreis. ich weiß nicht wie ich ihn durch brechen soll. manchmal glaube ich wirklich er hat recht mit allem, denn ich ziehe mich aktuell ja zurück – lass ihn nicht an mich ran. dann bin ich doch der ‚abuser‘? ich bin nicht einmal mehr gerne zu hause, ich möchte alleine oder mit anderen menschen zusammen sein nur nicht mit ihm …

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  11. Wir sind sehr lange zusammen. Ich kann nicht einmal genau sagen was mich zurück hält, vielleicht ist es die angst davor allein zu sein oder die angst vor dem schritt. Es ist immer ein auf und ab sodass ich mich frage, wie schon oft hier berichtet wurde, ob ich einfach das problem bin. Tief im inneren weiß ich, dass dem so nicht ist. Wir leben zusammen, ich weiß einfach nicht wie ich einfach gehen kann. Natürlich könnte ich meine sachen packen und gehen, doch ich wüsste nicht wohin. Familie lebt nicht um die Ecke und freunde haben entweder ihre eigenen probleme oder sie wissen nicht wie es in meiner beziehung wirklich aussieht..
    Ich hab auch ein wenig angst davor wie er reagiert, denn er hat auch extrem narzisstische Züge, ist ein choleriker und manchmal in seinen Reaktionen unberechenbar. Es kam schon dazu, dass wir uns beinahe getrennt haben – im Nachhinein habe ich erkannt dass er die sachen zu seinen gunsten gedreht hat und genau wusste welche knöpfe er drücken musste damit ich zurück rudere. Im Nachhinein bereue ich es, dass ich nicht einfach gegangen bin..
    Ich weiß nicht, wie ich mich zu dem schritt überwinden soll, ich fühl mich machtlos und eine Abhängigkeit spielt wohl auch eine rolle, nicht weil kinder oder so im spiel sind, sondern weil er einfach alles über mich weiß.. Dass verblüffende ist, dass ich weiß, wenn ich mich trenne, würde er das wohl locker weg stecken, das sagte er schonmal, dann sagte er aber auch einmal dass er es ohne mich nie schaffen würde… Dieses zweischneidige schwert macht mich verrückt

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  12. Ich bin auch eine Betroffene. Und wir sind schon fast 35 Jahre verheiratet!
    Zuerst war alles eitel Freude und Sonnenschein aber mit den Jahren wurde es immer schlimmer. Ich habe auch bereits einige Versuche gemacht, mich zu trennen, aber er hat es immer mitbekommen und dann solange geredet, bis ich zugestimmt habe, doch zu bleiben.
    Vor 2 Jahren schließlich habe ich endlich etwas von „emotionalem Mißbrauch“ gehört und mich weiter informiert. Endlich wußte ich, in was für einer Beziehung ich stecke.
    Ich habe eine Beratungsstelle besucht, aber dort wurde ich mit den Worten „Sie leben in einer unglücklichen Beziehung, das geht vielen Menschen so“ abgefertigt. Später erfuhr ich, die „Beraterin“ hatte eine private Praxis, ich könne doch zur Beratung zu ihr kommen. Und woher soll ich bitte das Geld nehmen, wenn mein Mann alles kontrolliert? Das war überhaupt keine Hilfe!
    Dann habe ich eine Anwältin aufgesucht, die mir gute Tipps gab (der Rechtschutz zahlte eine erste Beratung komplett). Also suchte ich mir eine Wohnung und hatte mit dem Maklerbüro extra ausgemacht, dass absolut kein Kontakt über meine private Adresse laufen dürfe. Trotzdem kam dann an einem Freitag der Mietvertrag nach Hause – Absender das Maklerbüro!
    Dann hat mir mein Mann das ganze Wochenende zugesetzt dass ich bei ihm bleibe, er hat Versprechungen ohne Ende gemacht.
    „Sag mir doch, was dich stört, was sollen wir ändern?“ Ich habe ein paar Sachen aufgezählt und alles hat er ins genaue Gegenteil gedreht.
    Klar, er hängt die Wäsche auf (chaotisch und kraus, aber was soll ich mir beschweren), er räumt die Spülmaschine aus und räumt den Tisch ab. Aber er ist seit vielen Jahren arbeitslos und sitzt zu Hause während ich voll arbeite. Die Hausarbeit hängt aber trotzdem an mir.
    Jetzt habe ich eine Kur beantragt und wenn ich wieder da bin, werde ich mir wieder eine Wohnung suchen. Aber diesmal ohne dass mein Mann etwas davon erfährt.
    Ich muss mir nur Hilfe suchen, die mir beim Umzug helfen und möglichst alles in einem Rutsch erledigen, denn sonst habe ich Angst, dass er vieles zerstört, meinen Kater verletzt oder sonst etwas anstellt.
    Wenn er dann allein ist, kann er soviel wüten wie er will.
    Bitte drückt mir die Daumen, dass das alles gut geht.

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  13. Ich bin seit knapp 19Jjahren verheiratet und seit ca. einem Jahr ist mein Mann nicht mehr zu ertragen, wobei eigentlich war es schon immer etwas komisch bloß habe ich damals immer klein bei gegeben. Jetzt will ich es nicht mehr, mal ist er nett aber wenn dann irgend etwas nicht nach seinem Kopf geht redet er wochenlang nicht mit mir sollte ich versuchen mit freunden zu reden, was mich bedrückt sagt er,er will mit denen nichts mehr zu tun haben. Das ist für Mich auch Emotionale Erpressung zur Zeit leben wir getrennt in einer Wohnung. Wobei ich möchte das er auszieht weil die Wohnung auf meinen Namen läuft und er mit Sicherheit nicht die Miete bezahlt.so das ich meine Wohnung verlieren würde und richtig viele schulden hätte. Sage ich ihm das er gehen soll, sagt er das er das nicht macht . Ich denke weil er genau weiß, das er keine Wohnung bekommen würde. Ich weiß nicht was ich machen soll, da ich nicht der typ bin der jemanden unter die Brücke schickt. Aber so kann es auch nicht weiter gehen, das macht mich kaputt. Zuletzt muss ich noch sagen das er vor 61/2 jahren eine schwere Herz OP hatte mit anschließenden kurzen Koma, seitdem begann seine Wesensveränderung Trotzdem kann ich nicht so weitermachen, vielleicht hat ja jemand einen Rat für mich. Vielen Dank im voraus

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  14. Nein ,da hast Du recht und ich weiß wirklich nicht was mich daran hindert.Vielleicht doch das endgültige. Ich werde mir jetzt einen Termin bei einem Anwalt machen und dann mal weiter sehen.

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  15. Hallo ihr! Es tut mir ehrlich leid was ihr für schreckliche Erfahrungen gemacht habt. Ich weiß auch, dass es wichtig ist das alles zu erkennen. Wenn man versteht warum man immernoch oft so leicht verletzt ist (wegen Dingen, die einem als Kind passiert sind) dann kann man besser heilen. Das lerne ich selbst gerade. Ich hoffe, dass ihr gesegnet seid mit tollen Leuten-ob Familie, Freunde oder Therapeutinnen, die für euch da sind.
    Um so länger ich eure Kommentare durchgelesen habe ist mir aber aufgefallen wie sich jedeR als Opfer sieht- und das zurecht! Ich hoffe aber, dass wir alle gleichzeitig auch in der Lage sind unser Verhalten selbst zu reflektieren. Ich denke mir, dass doch JedeR auch auf sich selbst schaun sollte. Va wichtig ist es sich anzunehmen um dann aber auch Fortschritt zu machen. So wie es in dem Text steht sind wir halt selbst gefährdet so zu werden. Wenn wir gut zu uns sind schaffen wir es aber auch unsere eigenen Schwächen und Fehler zu überwinden. Ich bin selbst Mutter- mache das auch recht gut. Aber in meiner Beziehung müssen wir Beide sehr viel üben und lernen, weil da viele Verletzungen rauskomemn. Ich empfehle euch das Buch ‚Das Kind in dir muss Heimat finden‘ von einer Professionellen geschrieben.
    Ich wünsche euch allen nur das Beste! Liebe Grüße

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  16. Vielen Dank für diese Seite!
    Emotionaler Missbrauch ist ein Thema, das gesellschaftlich noch sehr vernachlässigt und viel zu wenig ernst genommen wird.
    Wer sich näher mit diesem Thema auseinandersetzen möchte, ist herzlich eingeladen, in unserem Forum für emotionalen Missbrauch vorbeizuschauen:
    http://sonnenstrahl.forumieren.com/
    Liebe Grüße, Sunny

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  17. Unerträgliche Diskussionen.
    On- Off.
    Vorwürfe und Kritik.
    Wieder Diskussionen.
    Immer im Kreis gedreht.
    Und ich? Machte mich kleiner und kleiner.
    Bat um Verzeihung für Dinge, die ich gar nicht getan habe.
    Rechtfertigte mich.
    Dieses Rechtfertigen machte alles noch schlimmer.
    Und jetzt? Habe ich zum ersten Mal aufbegehrt und Dinge ausgesprochen.
    Noch nicht einmal alles, weil ich ihn trotz allem nicht verletzen will.
    Er wurde in seiner Kindheit genug verletzt.
    Jetzt bin ich die “ Persona non grata“.
    Ich wünsche mir, dass er endlich mal ehrlich reflektiert.
    Aber das wird wohl nicht passieren.

    Schützt euch!
    Ich dachte, mit Liebe geht das alles.
    Mit Liebe und Verständnis.
    Nein.

    Somebody

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